Studien und Publikationen zu Covid-19 und Vitamin-D

Vitamin-D ist eigentlich ein Hormon, das für zahlreiche Prozesse im Körper benötigt wird. Seit mehr als 10 Jahren ist bekannt, dass es  zwingend notwendig für die Aktivierung von T-Zellen gegen Viren und Keime ist, und es auch zur Steuerung des Immunsystems benötigt wird, das durch entzündungsfördernde und entzündungshemmende Prozesse die Immunabwehr regelt. 
Entscheidend dabei ist, dass es ein Verbrauchmaterial ist, das dem Blut über einen Vitamin-D Rezeptor entnommen wird.

Laut einer israelischen Studie vom Februar 2022 (Erstellung einer Berechnungsformel anhand von Datenbankrecherche, Prüfung der Formel anhand der Verlaufes von 252 Patienten) lässt der Verlauf einer Covid-19 Infektion mit nur 4 Parametern hochsignifikant genau berechnen. Die Hauptfaktoren sind Alter und Vitamin-D Spiegel,  und die 2 Nebenfaktoren sind Diabetes und eine vorbestehende Lungenerkrankung (COPD). Wo die vielen hier genannten Faktoren in der Formel zu finden sind, wird unten genauer ausgeführt (Aus 4 Faktoren lässt sich die Schwere einer Covid-19 Erkrankung im Voraus berechnen).

Als Einzelperson kann man nur eine Variable der Formel selber beeinflussen, das ist der Vitamin-D Status.
Warum dieser einer der 2 Hauptfaktoren für den Verlauf einer Covid-19 Infektion ist, erklärt sich anhand der Menge des Vitamin-D Vorrates vor, und des Verbrauchs während einer Infektion.       

Vitamin-D Verbrauch während einer Infektion
Von vielen Ärzten wird der Vitamin-D Spiegel im Blut (25(OH)D Wert) als nahezu konstant betrachtet, da er sich normalerweise nur langsam verändert.
Das ist aber ein großer Irrtum, denn während einer Infektion wird  abhängig von der auftretenden Virenlast massiv Vitamin-D zur Aktivierung von T-Zellen verbraucht.
Inzwischen gibt es 2 Studien in denen ein Absinken des Vitamin-D Spiegels um etwa 2,5ng/ml (25(OH)D)  pro Tag beobachtet wurde.
Das ist viel. Eine normalgewichtige Person müsste etwa 25.000 I.E Vitamin-D täglich Supplementieren, um das zu kompensieren.

Hinweis: Um den 25(OH)D Wert im Blut um 1ng/ml anzuheben sind ein Supplementation von etwa 10.000 I.E Vitamin-D notwendig.
Da eine  Infektion aber nicht an einem Tag vorbei ist, werden geschätzt etwa 200.000 I.E. Vitamin-D während einer Infektion verbraucht (8 Tage).

Bisher konnte man mit einem mangelhaften 25(OH)D Wert von unter 20ng/ml gut leben und eine Infektion gut überstehen, weil die Virenlast bei den bisher
bekannten Viren meist kleiner war, und somit der 25(OH)D Wert während einer Infektion nicht stark sank.
Jetzt ist die Virenlast höher und der Vitamin-D Verbrauch so groß, dass es öfter vorkommt dass der Vorrat zur Neige geht und dem Blut dadurch kaum noch Vitamin-D entnommen werden kann.
Das ist bei einem 25(OH)D Wert unter der Grenze von etwa 5ng/ml der Fall (Grafik: Sinken des 25(OH)D Wertes während einer COVID-19 Infektion)
Dadurch versagt die Steuerung der  Immunabwehr die dann verstärkt entzündungsfördernde Prozesse  aktiviert (Zytokinsturm, Sepsis), die sich gegen
eigene Organe richten, und diese zerstören können.

Mehr Details dazu in der Publikation von Michael Nehls : https://ngum.de/artikel/interview-corona-wirksamer-schutz-mit-vitalstoffen.html
Das wurde bisher aber leider nicht bemerkt, da eine Mehrfachmessung des Vitamin-D Spiegels während einer Infektion hier nicht üblich ist.

Vitamin-D Spiegel mit Sicherheitsfaktor
Entsprechend ist die empfohlene Supplementation von bei 800 – 1000 I.E täglich (DGE) viel zu niedrig, weil mit dieser nur ein 25(OH)D Wert von etwa 20ng/ml erreicht wird, in dem kein Sicherheitsfaktor enthalten ist.
Damit der Vitamin-D Vorrat während einer Infektion möglichst nie zur Neige geht, ist anhand von Beobachtungen ein 25(OH)D Wert von mindestens 50ng/ml notwendig, der sich durch eine Supplementation von etwa 5000 I.E. täglich (gewichtsabhängig, Vitamin-D Rechner verwenden) erreichen lässt.
Dazu zu eine Publikation, in der Indische Ärzte zu Wort kommen, die mehrere Studien zu dem Thema durchgeführt haben.
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Hohe Vitamin-D Spiegel reduzieren COVID Infektion
… Dr. Maheshwar beobachtete auch, dass weniger als 5 % der Menschen an COVID-19 erkrankten, wenn der Vitamin-D-Spiegel bei ihnen mehr als 55ng/ml betrug. Die Sterblichkeit von COVID-Patienten ist nahezu null, wenn der Vitamin-D-Spiegel 60ng/ml betrug, und sie ist sehr hoch, wenn der Vitamin-D-Spiegel weniger als 30ng/ml beträgt

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www.kiwiw.de/public/TheHindu_HoheVitamin-D-SpiegelReduzierenCOVID-Infektion.pdf  (Deutsche Übersetzung mit Original Link)

Wirkung einer Impfung im Zusammenhang mit Vitamin-D:
Ist man gegen die Virusvariante geimpft, an der man erkrankt, kann das Immunsystem schnell regieren, weil diesem das Rezept zur Virenbekämpfung
bekannt ist. Dadurch haben die Viren weniger Zeit sich auszubreiten. Das verringert die Virenlast, so das letztendlich weniger Vitamin-D verbraucht wird,
und somit auch ein kleiner Vorrat im Blut ausreichend ist, um eine Infektion gut zu überstehen.

Anders kann es aussehen, wenn  man an einem Virus erkrankt (Covid-19 Virus Variante aber auch Grippevirus), gegen den man nicht geimpft ist, und
zusätzlich einen Vitamin-D Mangel hat.
Da zur Programmierung von T-Gedächtniszellen Vitamin-D verbraucht wird, sinkt der 25(OH)D Wert durch eine Impfung geschätzt um 5ng/ml ab.
Die Virenlast wird aber nicht kleiner, weil die Impfung nicht zum dem Virus passt an dem man erkrankt ist.  
Es tritt also trotz Impfung eine große Virenlast auf, und die 5ng/ml (50.000 I.E) Vitamin-D, die durch die Impfung fehlen, können entscheidend für den Verlauf der Infektion sein.
Das wird von Dr. David Grimes, einem Englischen Arzt der die (Nicht-) Wirkung der 3ten Impfung in Kanada untersucht hat, thematisiert.
Covid-19 & Vitamin D : Lack of benefit of vaccines in Canada
http://www.drdavidgrimes.com/2022/06/covid-19-vitamin-d-lack-of-benefit-of.html

Durch das Sinken des 25(OH)D Wertes um 5ng/ml lassen sich auch Impfschäden erklären. Wenn schon zum Zeitpunkt der Impfung ein schwerer Mangel vorliegt,
kann eine Sepsis oder Autoimmunerkrankung dadurch ausgelöst werden, dass der 25(OH)D Wert danach unter die Grenze von 5ng/ml sinkt.

Zusammenfassung:
Der 25(OH)D Wert sollte immer so hoch sein, dass er durch eine Erkrankung oder/und Impfung nicht in den mangelhaften Bereich absinkt.
Da kann erreicht werden, in dem ein Normalwert von mehr als 50ng/ml angestrebt wird. 
Zusätzlich ist es angebracht, während einer Infektion die tägliche Supplementation auf etwa 25.000 I.E anzuheben, um den Verbrauch von Vitamin-D direkt zu kompensieren.
Das ist wichtig für den nicht so seltenen Fall, dass man nach einer überstanden COVID-19 Infektion erneut erkrankt.
Hier zeigen Studien, dass eine Folgeinfektion innerhalb von 6 Monaten meist schwerer verläuft. Der Grund wird zwar in den Studien nicht genannt, ist aber naheliegend, da es ohne eine reichliche Vitamin-D Supplementation mehr als ein halbes Jahr dauert, bis die während der Infektion verbrauchten 200.000 I.E. Vitamin-D wieder ergänzt sind. 
     

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Vitamin-D wird zwingend zur Virenbekämpfung benötigt
Universität Kopenhagen:  Cordis Europa, Forschungsergebnisse der EU 2010
Vitamin-D ist Verbrauchmaterial zur Virenbekämpfung und  Virenbekämpfung wird eingestellt, wenn kein Vitamin-D zur Verfügung steht.
https://cordis.europa.eu/article/id/31850-more-sun-means-a-better-immune-system/de
Sonne unverzichtbar für starkes Immunsystem
„… T-Zellen brauchen unbedingt ausreichende Mengen an Vitamin D im Blut, um in Aktion treten und entsprechend funktionieren zu könnenSind KEINE ausreichenden Mengen dieses Vitamins im Blut verfügbar - so die Forscher - blieben die Zellen in einem schlafähnlichen Zustand und seien daher unfähig zur "Aktivierung" und somit zur gezielten Bekämpfung fremder Krankheitskeime.
Professor Carsten Geisler von der Universität erklärt dazu: "Ist eine T-Zelle mit einem Krankheitserreger konfrontiert, fährt sie eine Art Signaleinrichtung oder "Antenne" - einen Vitamin-D-Rezeptor - aus, mit dem sie nach dem Vitamin sucht. Die T-Zelle benötigt das Vitamin D also dringend. Fehlt es, wird die Aktivierung der Zelle eingestellt. Kann die T-Zelle nicht auf ausreichend Vitamin D im Blut zugreifen, findet nicht mal ansatzweise eine Mobilisierung statt."
Das gilt bei allen Erkrankungen. Da das COVID-19 Virus aber aggressiver als andere Viren ist, werden mehr T-Zellen benötigt, so dass der Vitamin-D  Vorrat öfter als üblich nicht reicht.

Durch den Verbrauch von Vitamin-D lassen sich die verschiedenen Verläufe der COVID-19 Infektion, die häufig als rätselhaft bezeichnet werden, leicht erklären.
Genügend: Die Infektion wird  meist gut überstanden, und etwa 2 Wochen danach sind keine Viren mehr messbar.
Mangelhaft: Ist zu wenig vorhanden, gewinnen die Viren ab dem Zeitpunkt, zu dem Vitamin-D Vorrat aufgebraucht ist, die Oberhand.
Ausreichend: Reicht der Vorrat nur aus, um die akute Erkrankung zu überstehen, tritt eine mehr oder weniger schwere Form von Long-Covid auf, da Viren im Körper für längere Zeit verbleiben können.

Ein niedriger Vitamin-D Spiegel fördert Autoimmunerkrankungen
Forschungsergebnisse der EU :  Vitamin-D-Mangel als Ursache für Autoimmunerkrankungen und Krebs
https://cordis.europa.eu/article/id/32448-vitamin-d-deficiency-linked-to-autoimmune-diseases-and-cancer/de
Sinkt der Vitamin-D Spiegel während einer Erkrankung in den Bereich unter 12ng/ml erhöht sich die Gefahr des Ausbrechens einer Autoimmunerkrankung

Somit sollte man auch nach einer überstanden Infektion noch für einige Zeit Vitamin-D Supplementieren, um den Topf wieder aufzufüllen.  Ansonsten kann sich eine Erholung monatelang  hinziehen und verbliebene Viren können verspätet Organe schädigen. Häufig ist dabei die Bauspeicheldrüse betroffen, etwa 13% der schwer an COVID-19 Erkrankten entwickeln danach eine Diabetes Erkrankung.
Wer an Long-Covid (CFS) erkrankt ist, kann diesem Link folgen. Dort gibt es auch Links zu konkreten Behandlungsanleitungen die sehr wahrscheinlich hilfreich sind
https://www.kiwiw.de/public/WirkungVonVitaminD_AufLongCovidUndAndereAutoimmunerkrankungen.htm

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Sterblichkeit von COVID-19 Erkrankten abhängig vom Vitamin-D Status
Grafik aus einer Studie des Universitätsklinikums  Heidelberg (185 Patienten) 10.9.2020
Zwei Patientengruppen: Gruppe mit höherer Sterblichkeit hatte durchschnittlichen 25(OH)D Wert von 18,2ng/ml, Gruppe mit niedriger Sterblichkeit 21,3ng/ml
Bei der Gruppe mit 3,1ng/ml höherem 25(OH)D Wert wurde eine 15 fach niedrigere Sterblichkeit beobachtet. Ein kleiner Unterschied mit großer Wirkung   
 Bei unseren Patienten war ein Vitamin-D Mangel bereinigt um Alter, Geschlecht und Komorbiditäten mit einem 6-fach höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und einem ~ 15-fach höheren Sterberisiko verbunden
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Überschrift  der Studie: "Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients "
Link zur Studie: https://www.mdpi.com/2072-6643/12/9/2757

Hinweis: Alle Studien sind in Englisch, man kann sich den Inhalt meist leicht übersetzten lassen. Dazu Link mit Google Chrom öffnen; Button „View Full-Text“  anklicken;  Danach in der Browser Adresszeile auf den linken der hier gezeigten  Buttons klicken.
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Israelische Studie vom März 2020
Aus 4 Faktoren lässt sich die Schwere einer Covid-19 Erkrankung im Voraus berechnen
Hauptfaktoren: Alter und Vitamin-D Status
Nebenfaktoren: Diabetes und vorbestehende COPD

Die entscheidende Komorbidität, an der man etwas ändern kann, ist ein Vitamin-D Mangel.
Die Erklärung dazu, warum die meisten von unseren Ärzten erwähnten Risikofaktoren wie Adipös, Vorerkrankungen, farbige Haut usw., keine unabhängigen Risikofaktoren sind, folgt unter dem Link zur Studie

Das Israelische Gesundheitssytem ist eines der fortschrittlichsten der Welt, in dem alle Gesundheitsdaten der Bevölkerung, ähnlich wie in der Britischen »UK Biobank«, gespeichert werden.
Dadurch gibt es dort einen Datensatz, der hervorragend dafür geeignet ist, beim Verlauf von Pandemien die entscheiden Parameter dazu zu ermitteln. Anhand der Datenbank wurde geprüft, welche Parameter wie Vorerkrankungen und Blutwerte, Blutgruppe usw.  mit der Schwere des Verlaufes einer Covid 19 Infektion korrelierten. Dabei wurden, was für viele kaum vorstellbar ist, nur 4 relevante Faktoren gefunden.
Aber diese 4 Faktoren reichten aus, um die schwere des Verlaufes eines Covid-19 Infektion bei Patienten eines Krankenhauses anhand zuvor erfasster Werte hochsignifikant vorauszuberechnen. Dadurch bleibt kein Platz für andere große Faktoren, den diese würden die Signifikanz verringern.

Auszug aus Studie
»Während VitD und Alter durchweg als Risikofaktoren für eine erhöhte Schwere der Covid 19 Erkrankung gefunden wurden, fand eine multivariate Analyse eine vorbestehende COPD im Zusammenhang mit der Schwere der Covid 19 Erkrankung, während eine andere multivariate Analyse einen Zusammenhang mit Diabetes feststellte.
Pre-infection 25-hydroxyvitamin D3 levels and association with severity of Covid 19 illness
Hier die deutsche Übersetzung der Studie
25-HydroxyVitamin D3-Spiegel vor der Infektion und Zusammenhang mit der Schwere der Covid 19 Erkrankung

Die hier in der Presse häufig erwähnten Risikofaktoren wie Übergewicht, Haarausfall, farbige Haut, Vorerkrankungen, Parodontitis usw. wirken sich nicht direkt auf den Verlauf einer COVId-19 Infektion aus, sondern über die Gemeinsamkeit Vitamin-D Mangel. Einige Faktoren sorgen für Vitamin-D Mangel, und andere, wie z.B. Haarausfall treten bei Vitamin-D Mangel auf.
Da es hier keine Datenbank wie in Israel gibt, und eine Messung der Vitamin-D Spiegel bei Covid-19 Erkrankten hier nicht üblich ist, kann man diese Zusammenhänge hier nicht bemerken, und es wird wohl noch etwas dauern dies akzeptiert wird.

Hier eine Publikation zur Studie in  der „Times Of Israel“, in der Ärzte der Studie zu Wort kommen
Eine israelische Studie liefert den bisher stärksten Beweis für die Kraft von Vitamin D zur Bekämpfung von COVID


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Grafik aus Studie des Universitätsklinikums Ruzinovska, Slowakei (07.06.2022)

Sinken des Vitamin-D Wertes im Blut (25(OH)D) während einer COVID-19 Infektion

Bei Patienten mit einem guten 25(OH)D Wert sank dieser um etwa 10ng/ml in 4 Tagen ab.
Im Vergleich dazu konnte das Immunsystem bei Patienten, die einen schweren Mangel hatten (<10ng/ml) fast kein Vitamin-D
entnehmen, der 25(OH)D Wert sank kaum.
In der Annahme, dass das dem Blut entnommene Vitamin-D vorrangig  zur Virenbekämpfung (Aktivierung von T-Zellen) verwendet wird,
kann man sehen, dass die Virenbekämpfung umso massiver erfolgt, je höher der 25(OH)D Wert ist. 
Viel hilft also viel, und verhindert auch das Auftreten eines Mangels


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Serum 25-hydroxyvitamin D Concentration Significantly Decreases in Patients with COVID-19 Pneumonia during the First 48 Hours after Hospital Admission
http://dx.doi.org/10.3390/nu14122362

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Sinken des Vitamin-D Spiegels durch Impfung
Grafik aus Blog von Dr. David Grimes
Durch jede Impfung sinkt der 25(OH)D Wert im Blut. Dadurch kann das Immunsystem stark geschwächt werden
wenn der 25(OH)D Wert unter 10ng/ml fällt
Sinken25OHImpfung.jpg
Covid-19 & Vitamin D : Lack of benefit of vaccines in Canada
http://www.drdavidgrimes.com/2022/06/covid-19-vitamin-d-lack-of-benefit-of.html

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Grafik aus Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums  Heidelberg
Sterblichkeit bei Atemwegserkrankungen und Vitamin-D Status. Da Covid-19 auch eine Atemwegserkrankung ist, wird das Ergebnis darauf übertragen.

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"Vitamin D insufficiency and deficiency and mortality from respiratory diseases in  a cohort of older adults: potential for limiting the death toll during and beyond  the COVID-19 pandemic"
Link zur Studie: https://www.mdpi.com/2072-6643/12/8/2488
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Wirkung des Vitamin-D Status auf die Inzidenz
Studie Israel clalit Health Services (500.000 Probanden)
Unterschiedliche Ansteckungsfahr der verschiedenen Israelischen  Bevölkerungsgruppen abhängig  von Vitamin-D Mangel. Ungefähr Faktor 2

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"The link between vitamin D deficiency and Covid-19 in a large population"
Link zur Studie: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.09.04.20188268v1
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Auslösung von COVID Wellen durch jahreszeitliche Veränderung des Vitamin-D Status der Bevölkerung
Der Vitamin-D Wert im Blut steigt im Sommer und sinkt im Winter. Ab Oktober steigt dadurch Ansteckungsgefahr an. Diese erhöht den R-WERT.
Steigt dieser über 1 kommt es zu einer Erkrankungswelle im Winter.

Studie der Universität Brüssel
Beginns der 2ten Welle abhängig davon, wie weit nördlich das jeweilige Land liegt
In den Ländern in denen die UV-Strahlung eher nachgelassen hat( <34% vom Normalwert), weil sie weiter nördlich liegen, ist die 2 Welle früher gestartet.
Die 2te Welle ist im Schnitt 9 Tage nachdem die Sonneneinstrahlung in dem jeweiligen Land nachgelassen hat, dort gestartet.
Das zeigt, dass Vitamin-D ein Faktor ist, der mit zur 2ten Welle geführt hat. Temperatur und Luftfeuchtigkeit hatten keinen Einfluss“

Grafik aus Studie der Universität Brüssel

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"The autumn COVID-19 surge dates in Europe are linked to latitudes and not to temperature, nor to humidity,  pointing vitamin D as a contributing factor"
Link zur Studie: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.10.28.20221176v5
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Geschätzter Vitamin-D Verbrauch während einer Infektion (200.000 I.E)
Es gibt leider nur wenig Studien, in denen das Sinken des Vitamin-D Spiegels während einer Infektion gemessen wurde. Meist wurde nur ein Mangel nach einer Infektion festgestellt.
Aber in 2 Studien wurden mehrfach der 25(OH)D Wert im Blut erfasst. Die erste vom Universitätsklinikum Ruzinovska (Slowakei) und wurde bereits
oben erwähnt.
In der zweiten Studie der Universität Graz (Österreich) wurde in den ersten 5 Tagen der Infektion der Vitamin-D Spiegel 3mal gemessen. In der Studie ging es vorrangig darum, festzustellen ob eine UV Bestrahlung, durch die der Erkrankte Vitamin-D selber bilden kann, vorteilhaft ist. Bei gesunden Patienten erhöht sich dadurch normalerweise der Vitamin-D Spiegel, das war aber den Covid-19 Patienten nicht der Fall.
In den ersten 5 Tagen der Infektion sank der Vitamin-D Spiegel der Patienten im Schnitt um 12,2ng/ml ab.
„Pilot phase results of a prospective, randomized controlled trial of narrowband ultraviolet B phototherapy in hospitalized COVID-19 patients“
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/exd.14617
Dadurch das eine Infektion häufig länger als  5Tage dauert, und das durch UV-Strahlung gebildete Vitamin-D mit berücksichtigt werden muss, ist tatsächliche  Verbrauch noch höher.

Wie groß er sein dürfte, kann man anhand des Vergleichs der Sterblichkeit von 2 Patientengruppen in der Studie der Universität Heidelberg abschätzen.
Die Gruppe, bei der eine 15 fach höhere Sterblichkeit beobachtet wurde, hatte 18,2ng/ml Vitamin-D im Blut(25(OH)D Wert), die Vergleichsgruppe mit der viel niedrigen Sterblichkeit hatte 21,3ng/ml.
Es wird also sehr oft mehr als 18,2ng/ml verbraucht, aber deutlich seltener mehr als 21,3ng/ml. Verbrauch also etwa 20ng/ml.
Um den Vitamin-D Spiegel um 20ng/ml zu erhöhen, muss ein Normalgewichtiger etwa 200.000 I.E Vitamin-D Supplementieren.
Im Umkehrschluss kann man sagen, dass während einer Infektion etwa 200.000 I.E Vitamin-D verbraucht werden.

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Allgemeine Informationen zu Vitamin-D 

Vitamin-D Mangel ein unterschätztes Problem
Auf Seite 15 dieser Publikation, ist zu sehen, wie sich der Vitamin-D Spiegel im Blut (25(OH)D) bei verschieden täglichen Dosen erhöht.
Darin kann man sehen, dass eine tägliche Dosis von 1000 I.E  nahezu nutzlos ist, um den Vitamin-D Spiegel im Blut zu erhöhen.
Bei einem Mangel müssen in Summe etwa 200.000 I.E Vitamin-D supplementiert werden.
Entscheiden sie selber, ob ein  Hausarzt, der bei einem Mangel nur 1000 I.E Vitamin-D täglich empfiehlt oder verschreibt,
sich mit dem Thema auskennt.
http://www.kiwiw.de/public/VitaminDMangelEinUnterschaetztesProblem.pdf

Online Vitamin-D Rechner
Hier ein kostenloser Online Vitamin-D Rechner, mit dem Sie sich ausrechnen lassen können, welche tägliche Dosis nötig ist,
um in einer frei wählbaren Zeit den Vitamin-D Spiegel zu erhöhen. Es sollten mindestens 30 ng/ml erreicht werden.
Wenn Sie kein Vitamin-D Substituieren und keinen Messwert haben, gehen sie von einem Startwert von 15ng/ml aus
https://vitamind-info.de/vitamin-d-rechner/


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Empfehlung zur Vitamin-D Substitution in anderen Ländern

Israel
Ministry of Health 2020: https://www.health.gov.il/PublicationsFiles/nutrition-2020_en.pdf

Frankreich
Empfehlung der französischen »Académie Nationale de Médecine« vom 22. Mai 2020 (Kurz nach Begin der Pandemie)
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Vitamin D und Covid-19
…Vitamin D hat aber auch unkonventionelle Wirkungen. Insbesondere moduliert es die Funktionsweise von das Immunsystem durch Stimulierung von Makrophagen und dendritischen Zelle. Es spielt eine Rolle bei Regulierung und Unterdrückung der Zytokin-Entzündungsreaktion, die die akute Atemnotsyndrom, das die schweren und oft tödlichen Formen von Covid-19 charakterisiert.
Ein signifikanter Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegeln im Serum und der Sterblichkeit durch Covid19 wurde gezeigt.
Die Nationale Akademie für Medizin …
  weist darauf hin, dass die Verabreichung von Vitamin D per os eine einfache und kostengünstige Maßnahme ist, die von der französischen Krankenversicherung erstattet wird
  bestätigt seine Empfehlung, die Nahrungsergänzung mit Vitamin D in der französischen  Bevölkerung sicherzustellen in einem Bericht von 2012 [2]
  empfiehlt den schnellen Serum-Vitamin-D-Test (das heißt 25 OHD) bei Personen über 60 Jahren mit  Covid-19 und einer Aufsättigungsdosis von 50.000 bis 100.000 IE bei einem Mangel,
        die hilft, Atemwegskomplikationen zu begrenzen

  empfiehlt eine Vitamin-D-Supplementierung von 800 bis 1000 IE pro Tag bei Personen unter 60 Jahren, sobald die Diagnose Covid-19 bestätigt ist.
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»Vitamin D and Covid-19 Press release from the French National Academy of Medicine 22 May 2020«,
 https://www.academie-medecine.fr/wp-content/uploads/2020/05/20.5.22-Vitamine-D-et-coronavirus-ENG.pdf


England, Schottland, Wales und Irland
November 2020 (Erste Informationen bereits im Juni 2020): Für die englische und irische Regierung hat die Studienlage im November 2020 ausgereicht, um von Januar bis April 2021  2,7 Millionen Personen, die zu COVID-19 Risikogruppen gehören, für 4 Monate kostenlos mit Vitamin-D zu versorgen. Gleichzeitig wurde aber allen empfohlen, Vitamin-D zu substituieren.
GOV.UK (28.11.2020): Risikogruppen erhalten kostenlose Winterversorgung mit Vitamin-D
http://www.kiwiw.de/public/EnglandFreeVitaminD3_20201122.pdf

In Irland wurde nach den 4 Monaten die Empfehlung bekräftigt, und der ganzen Bevölkerung nahegelegt Vitamin-D zu supplementieren
Hier die Empfehlung aus Irland:
Gesundheitsausschuss des irischen Parlaments empfiehlt Vitamin D gegen Covid
Übersetzung Dr. Peter F. Mayer: https://tkp.at/2021/05/04/gesundheitsausschus-des-irischen-parlaments-empfiehlt-vitamin-d-gegen-covid/

Und hier die ausführliche Begründung der Regierung:
 Bericht über die Behebung des Vitamin-D-Mangels als eine Maßnahme der öffentlichen Gesundheit in Irland
Übersetzung, Komitee für Vitamin-D:https://covidstudien.files.wordpress.com/2021/05/irland-vitamind-report-de.pdf

Publikation:
Covid-19: Report recommends every adult in Ireland supplement Vitamin D
https://www.breakingnews.ie/ireland/covid-19-report-recommends-every-adult-in-ireland-supplement-vitamin-d-1107922.html

Wirkung der Bevölkerungsweiten Empfehlung zur Vitamin-D Supplementation in Irland
Besonders in Irland wurde die Wirkung der Winterversorgung mit Vitamin-D erkannt. Im Laufe der Zeit  wurden mindestens 3mal Informationen an die Bevölkerung herausgegeben. Im Juni 2020 gab es Informationen, dass ein Zusammenhang bestehen könnte. Im November wurde dann verkündet, dass Bürger die zu  Risikogruppen gehören, kostenlos mit Vitamin-D versorgt würden. Im Mai 2021 wurde die Empfehlung zur Vitamin-D Supplementation bekräftigt und ein ausführlicher Report dazu veröffentlicht, um die Akzeptanz dieser Empfehlung zu erhöhen.
https://covidstudien.files.wordpress.com/2021/05/irland-vitamind-report-de.pdf

Dadurch ist die Fallsterblichkeit in Irland von November 2020 bis zum April 2021 sogar gefallen (und nicht wie in Deutschland gestiegen), und nähert seit der Bekräftigung zur Vitamin-D Supplementation mit deutlichem Gefälle den nordischen Ländern an, in denen eine Vitamin-D Supplementation selbstverständlich ist.
In Irland konnten deshalb schon im am 22. Januar 2022 alle Corona Maßnahmen beendet werden. Trotz einer Inzidenz von 4.700 am 9.1.2022 gab es fast keine schweren Erkrankungen, so
dass die Krankenhäuser leer blieben, und deshalb die Maßnahmen beendet werden konnten.
Da die Fallsterblichkeit in Deutschland, und somit auch die prozentuale Zahl der schwer Erkrankten hier deutlich höher war, war abzusehen, das die 4 Welle hier nicht so glimpflich
verläuft und so schnell endet wie in Irland.
Dazu diese Publikation vom 31.1.2022  
https://www.guetsel.de/content/guetersloh/35909/covid-19-trotz-hoher-inzidenz-kann-irland-fast-alle-corona-massnahmen-beenden-das-wird-in-deutschland-nach-der-4-welle-nicht-der-fall-sein.html


Den Effekt sieht man gut am Verlauf der Fallsterblichkeit in Irland im Vergleich zu der Entwicklung in Deutschland

https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSelection=true&time=2020-11-26..2021-11-25&facet=none&pickerSort=desc&pickerMetric=cfr&Metric=Case+fatality+rate&Interval=Cumulative&Relative+to+Population=true&Align+outbreaks=false&country=DEU~IRL~FIN~NOR

Seit der Empfehlung zur Vitamin-D Supplementation ist die Fallsterblichkeit in Irland um mehr als 2% in Vergleich zu Deutschland gesunken. Länder wie Finnland und Norwegen, in denen Nahrungsmittel mit Vitamin-D angereichert werden, stehen sehr viel besser da, weil Vitamin-D Spiegel dort im Winter kaum fällt. Die prozentuale Zahl der Impfungen ist den verglichenen Ländern sehr ähnlich, so dass  diese beim Vergleich keine Rolle spielen.
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Empfehlung von Wissenschaftlern an Regierungen
In allen Schreiben wird empfohlen in kurzer Zeit ca.200.000 I.E Vitamin-D zu sich zu nehmen, entweder 20 Tage Land 10.000 I.E oder 10 Tage lang 20.000 I.E.
Damit kommt man schnell aus dem mangelhaften Bereich heraus, und ist weit weg von einer Überdosierung.

In vielen Ländern sind Wissenschaftler der Meinung, dass ein Aufruf zur Vitamin-D Supplementation dringend nötig ist, auch in Deutschland  sind etliche der Meinung.
Wissenschaftler des deutschen Krebsforschungszentrums
Dazu dieser Aufruf von den Herausgebern der Studie (siehe oben) des Deutschen  Krebsforschungszentrums. Sie haben  im Dezember 2020 einen Kommentar zu einer Studie der Universitätsklinik Heidelberg veröffentlicht, der die deutliche Forderung enthält, Bevölkerungsweite Maßnahmen zu ergreifen und COVID-19  Risikogruppen mit Vitamin-D zu versorgen.
Der folgende Text ist dabei besser verständlich, wenn man weiß, dass im Dezember 2020 noch Studien nach höchstem medizinischem Standard zu einem endgültigen Beweis der Wirkung der Vitamin-D Supplementation noch fehlten.
Hier ein Auszug aus dem Kommentar:
(Mit Google Translate auf Deutsch übersetzt und grammatische Unzulänglichkeiten der Übersetzung korrigiert)
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Vitamin-D-Mangel kann für fast neun von zehn COVID-19-Todesfällen verantwortlich sein: Zeit zum Handeln
.....Angesichts der Dynamik der COVID-19-Pandemie und der nachgewiesenen Sicherheit einer Vitamin-D-Supplementierung erscheint es daher höchst umstritten und möglicherweise sogar unethisch auf die Ergebnisse solcher Studien zu warten, bevor Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit ergriffen werden.
Neben anderen bevölkerungsweiten Maßnahmen zur Vorbeugung sollte eine weit verbreitete Vitamin-D3-Supplementierung zumindest für Hochrisikogruppen wie ältere Erwachsene oder Personen mit relevanter Komorbidität, gefördert werden.
Dies wurde durch randomisierte kontrollierte Studien nachgewiesen in Bezug auf die Prävention anderer akuter Infektionen der Atemwege und die akute Verschlimmerung von Asthma und chronische Lungenerkrankungen. Darüber hinaus kann eine zielgerichtete Vitamin D3 Ergänzung von Personen, die SARS-CoV-2-positiv getestet wurden, gerechtfertigt sein.“
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Vitamin D Insufficiency May Account for Almost Nine of Ten COVID-19 Deaths: Time to Act. Comment on: “Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients”.
 
Nutrients 2020, 12, 2757
Link zum Kommentar:  https://www.mdpi.com/2072-6643/12/12/3642
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Dringender Appel von Schweizer Ärzten  2.2.2021
In der Schweiz wurde im Februar von Ärzten ein Aufruf veröffentlich, in dem die Regierung dort auffordert wird, die Bevölkerung zum Thema Vitamin-D zu informieren.
https://ssaamp.ch/wp-content/uploads/2021/02/Vitamin-D.Aufruf.pdf

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Offener Brief von über 200 weltweiten Wissenschaftlern  6.1.2021
Weltweiter offener Brief von Wissenschaftlern, in denen alle Regierungen aufgefordert werden, aufgrund der COVID-19 Epidemie eine Vitamin-D Substitution aktiv zu unterstützen.
Diesen gibt es auch in einer auf Deutsch übersetzten Version:
https://vitamindforall.org/letter_DE.pdf  

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Ansteckungsgefahr wird durch tägliche Vitamin-D Supplementation um Faktor 4 verringert
Studie aus Mexiko City vom 18.04.2022 mit medizinischen Angestellten von mehreren Krankenhäusern

Wirksamkeit und Sicherheit der Vitamin-D-Ergänzung zur Prävention von COVID-19 bei Mitarbeitern des Gesundheitswesens an vorderster Front. Eine randomisierte klinische Studie
…Die Teilnehmer erhielten nach dem Zufallsprinzip täglich 4.000 IE VD (VDG) oder Placebo (PG). für 30 Tage.
Die SARS-CoV-2-Infektionsrate war bei VDG niedriger als bei PG (6,4 vs. 24,5 %, p < 0,001). Das Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion war in der VDG geringer als in der PG (RR: 0,23; 95 %-KI: 0,09–0,55) und war mit einem Anstieg der Serumspiegel von 25-Hydroxyvitamin D3 (RR: 0,87 ; 95 % KI: 0,82–0,93), unabhängig von VD-Mangel. Es wurden keine signifikanten unerwünschten Ereignisse festgestellt.
Efficacy and Safety of Vitamin D Supplementation to Prevent COVID-19 in Frontline Healthcare Workers. A Randomized Clinical Trial
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0188440922000455?via%3Dihub


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Publikationen Deutschland
Hier ein Interview mit dem habilitierten Molekulargenetiker Dr. med. Michael Nehls  zur den Folgen eines Vitamin-D Mangels bei einer Infektion.
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Dr. med. Michael Nehls  Interview: Corona – wirksamer Schutz mit Vitalstoffen?
Bei einem Mikronährstoffmangel, wie beispielsweise dem an Vitamin D, kommt es zu einer übermäßigen Produktion an entzündungsfördernden Botenstoffen. Hingegen werden entzündungshemmende Botenstoffe vermindert gebildet. Die Folge ist ein gravierendes Ungleichgewicht der Zytokine und ihrer Wirkungen. Wir befinden uns aufgrund des Vitamin-D-Mangels in einem Zustand chronischer Entzündung, die viele Zivilisationskrankheiten fördert. Wird man in dieser schon angespannten Entzündungslage infiziert, sei es durch Grippe- oder eben Coronaviren, löst dies im schlimmsten Fall einen regelrechten Zytokinsturm aus: Es werden massenhaft und völlig unausgewogen entzündungsfördernde Zytokine freigesetzt, die viel Unheil anrichten. Das Lungengewebe wird nicht durch das Virus, sondern durch den Zytokinsturm und somit durch das eigene Immunsystem zerstört, ebenso wie lebenswichtige Organe fernab des eigentlichen Infektionsherds.  
Ich blicke auf die Impfprogramme mit dem Wissen, dass so gut wie niemand an einer Corona-Infektion gestorben wäre, hätte man präventiv alle relevanten Mängel behoben, die bekanntermaßen einen Zytokinsturm auslösen.
Doch so gut wie nichts wurde in dieser Richtung unternommen, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Politik hatte offensichtlich eine andere Agenda und scheint kein Interesse daran zu haben, die Pandemie mit natürlichen Mitteln in den Griff zu bekommen.
…Wenn wir das Corona-Problem lösen wollen, müssen wir einen anderen Weg gehen, ansonsten wird das massenhafte Impfen nicht enden und uns langfristig mehr schaden als nützen.
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https://ngum.de/artikel/interview-corona-wirksamer-schutz-mit-vitalstoffen.html

FAZ 20.01.2021 Hildegard Kaulen: „Mit Licht und Fisch gegen Corona
Seit Monaten wird unter Fachleuten darüber diskutiert, ob eine bessere Versorgung der Bevölkerung mit Vitamin D helfen könnte, die Coronavirus-Pandemie schneller in den Griff zu bekommen. Druck ist jüngst auch durch eine Initiative von 112 Wissenschaftlern entstanden, die alle Regierungen und Verantwortlichen im Gesundheitswesen auffordern, sich dafür einzusetzen, dass mehr Vitamin D eingenommen wird.
Die jahrzehntelange Verwendung in der Medizin habe gezeigt, dass eine tägliche Dosis von 4000 Internationalen Einheiten für Erwachsene sicher sei, und dass Schädigungen nur äußerst selten vorkämen, schreiben die Autoren in ihrer Petition, die sie unter dem Hashtag #VitaminDforAll verbreiten. Sie sehen keine Notwendigkeit, länger auf die Ergebnisse klinischer Studien zu warten, die den Nutzen einer Vitamin-D-Supplementierung bei Covid-19 belegen sollen – zumal der Ausgleich eines Mangels auch ohne die Coronavirus-Pandemie medizinisch geboten sei. Worauf warten wir, fragt deshalb die Initiative
https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/vitamin-d-therapie-mit-licht-und-fisch-gegen-corona-17153269.html

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Am 14.5.2021 das Bundesinstitut für Risikobewertung eine Mitteilung herausgegeben, in dem Risikogruppen eine Vitamin-D Einnahme empfohlen wird
BFR: Vitamin D, das Immunsystem und COVID-19
….Die Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln kann vor allem für Menschen sinnvoll sein, die einer Risikogruppe für eine unzureichende Vitamin D-Versorgung angehören. Zu den Risikogruppen gehören Personen, die sich kaum oder gar nicht im Freien aufhalten (können) oder – etwa aus kulturellen oder religiösen Gründen – nur mit gänzlich bedecktem Körper nach draußen gehen. Außerdem zählen Menschen mit einer dunklen Hautfarbe zu den Risikogruppen, da sie durch den hohen Gehalt des Hautpigments Melanin weniger Vitamin D bilden können als Menschen mit heller Haut. Eine weitere wichtige Risikogruppe können ältere Menschen sein, weil die Vitamin D-Bildung im Alter deutlich abnimmt…
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 https://www.bfr.bund.de/cm/343/vitamin-d-das-immunsystem-und-covid-19.pdf

Auch auf der Internetseite der Tageschau (NDR) wurde dazu ein, für unsere Politiker etwas zu mutiger Artikel, veröffentlicht, den die Tagesschau dann auf ungewöhnliche Art und Weise zurückgezogen hat. Der Link zu der original Seite zeigte 2 Tage später auf eine andere Seite mit nahezu gegenteiligem Inhalt:
Hier die Originalversion aus dem Webarchiv vom 15.05.2021
http://web.archive.org/web/20210515231720/https://www.tagesschau.de/inland/vitamin-d-corona-101.html
NDR Bernd Reiser:  Vitamin D doch nützlich bei Covid-19
Es gibt Hinweise darauf, dass ein unzureichender Vitamin D-Serumspiegel mit einem erhöhten Risiko für akute Atemwegsinfekte einhergeht. Dazu gehört auch die Covid-19-Erkrankung", heißt es in der Mitteilung 015/2021 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 14. Mai. Zuvor hatte das Institut monatelang einen solchen Zusammenhang bestritten. Vielleicht ergänzt das BfR deshalb, "...für die die Datenlage aktuell noch unsicher ist." Andere Wissenschaftler sehen das deutlich anders. Dennoch ist die Kehrtwende zwar zögerlich, aber doch bemerkenswert.
Vorsichtig nähern sich die deutschen Risikoforscher den internationalen Erkenntnissen an. "Einige Beobachtungsstudien und Interventionsstudien weisen darauf hin, dass sich die Einnahme von Vitamin D-Präparaten positiv auf den Verlauf einer Covid-19-Erkrankung auswirken kann." Eine fast schon revolutionäre Aussage für eine deutsche Behörde während der Corona-Pandemie….
Irische Wissenschaftler setzen auf Vitamin D
Führende irische Wissenschaftler hatten bereits Anfang April ihre Regierung unmissverständlich zum Handeln aufgerufen: Alle Erwachsenen in Irland sollten Vitamin-D-Präparate zu sich nehmen. Und zwar explizit auch, um die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen. Das Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, sei bei einem Vitamin-D-Mangel erhöht.
Die Mitglieder des "Joint Committee on Health" lassen keinen Zweifel daran, dass sie Vitamin D für einen bedeutenden Faktor bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie halten. Sie gehen nicht nur davon aus, dass eine tägliche Supplementierung von Vitamin D das Risiko von respiratorischen Erkrankungen signifikant verringert. Sie sehen die Ergebnisse verschiedener internationaler Studien als starke Belege für einen kausalen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Status und einem erhöhten Risiko einer schweren Covid-19-Erkrankung.

Interessanter Weise  kennt also auch jemand beim NDR die Empfehlung der Irischen Regierung an die Bevölkerung zur Vitamin-D Supplementation , hat aber nie wieder etwas darüber berichtet, da dies anscheinend nicht zu den politischen Vorgaben passt.

Unter dem gleichen Link fand man 2 Tage später (17.05.2021) das:
Debatte um Vitamin D: Doch keine Kehrtwende des BfR
Verschiedene Medien, auch tagesschau.de, hatten gemeldet, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung seine Meinung in Bezug auf Vitamin D zur Covid-19-Vorbeugung und -Behandlung geändert hat. Jetzt stellt die Behörde klar: Das ist nicht der Fall….
http://web.archive.org/web/20210517190919/https://www.tagesschau.de/inland/vitamin-d-corona-103.html
Inzwischen zeigt der Originallink zu dieser Publikation nur noch auf eine Grundseite des NDRs

Die Frankfurter Rundschau hat aber ihre Publikation dazu nicht zurückgezogen:
Corona: Vitamin-D-Mangel als Risiko - Künstliche Zufuhr entschärft Verlauf von Covid-19
Vitamin D kann offenbar doch schwere Corona-Verläufe eindämmen. Das erkennt nun das Bundesinstitut für Risikobewertung an.
Frankfurt – In der Frage, ob Vitamin D nützlich für die Vorbeugung oder Behandlung von Covid-19 ist, vollzieht sich derzeit eine Trendwende. Denn nun hat das Bundesinstitut für Risikobewertung mitgeteilt, es gebe Hinweise darauf, dass „ein unzureichender Vitamin D-Serumsspiegel mit einem erhöhten Risiko für akute Atemwegsinfekte“ einhergehe. Zuvor hieß es aus der Behörde, dass es keinen Zusammenhang zwischen Corona-Infektionen, Covid-19-Verläufen und Vitamin-D-Mangel gebe….
„Einige Beobachtungsstudien und Interventionsstudien weisen darauf hin, dass sich die Einnahme von Vitamin D-Präparaten positiv auf den Verlauf einer Covid-19-Erkrankung auswirken kann“, betont nun auch das BfR. Eine Erkenntnis, die in Deutschland während der Corona-Pandemie kaum Gehör fand – anders in Irland. Dort empfehlen Fachleute bereits seit geraumer Zeit die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten zur Vorbeugung von schweren Covid-19-Verläufen. Das „Joint Committee on Health“ geht davon aus, dass eine tägliche Einnahme das Risiko von „respiratorischen Erkrankungen“, insbesondere Atemwegserkrankungen, deutlich verringert. Anders als das BfR gehen die Fachleute von einem kausalen Zusammenhang aus.
https://www.fr.de/wissen/vitamin-d-mangel-corona-risiko-covid-19-kuenstliche-zufuhr-coronavirus-studie-pandemie-gesundheit-90578102.html

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Das Problem der deutschen Politiker mit Vitamin-D
Warum unser Politiker ein Problem mit Vitamin-D haben, muss ich hier kurz erwähnen, da viele erwarten, dass sie von offiziellen Stellen zum Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D Status und der Schwere einer Covid-19 Erkrankung Informiert würden, wenn dies relevant wäre.
Das ist aber leider ein Trugschluss, denn hier gibt es leider ein spezielles politisches Problem damit.

Nachdem die Regierungen von  Frankreich, England, Schottland, Wales und Irland im Mai 2020 ihre Bevölkerung zu möglichen Zusammenhängen zwischen
Vitamin-D Mangel und schwerem Verlauf einer Covid-19 Infektion informiert hatten, gab es auch in Deutschland einen entsprechenden Antrag im Bundestag.
Das Problem daran ist, dass  Antrag leider von der AFD gestellt wurde:
3.7.2020 Entscheidung Bundestag;  3 Absatz "Antrag der AfD abgelehnt";  In diesem Absatz sind auch die Links zum eigentlichen Antrag der AFD enthalten
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2020/kw27-de-diabetes-strategie-701742.
Der Antrag war durchaus annehmbar und sinnvoll, wurde aber natürlich aus poltischen Kalkül von allen anderen Parteien  abgelehnt. Zu dem Zeitpunkt war leider nicht abzusehen, wie viele unnötige Tote die Ablehnung des Antrages in der Zukunft verursacht, so das verständlich ist, dass Parteipolitik zu diesem Zeitpunkt wichtiger bewertet wurde, als die Gesundheit der Bevölkerung.

Seit Ende 2020 habe ich aber kein Verständnis mehr dafür, dass die Bevölkerung nicht offiziell informiert wurde, da schon zu diesem Zeitpunkt zu sehen war, das es sehr viele Tote deswegen geben wird.
Das war zu dem Zeitpunkt auch Epidemologen des deutschen Krebsforschungszentrums klar, die durch einen Kommentar zu einer Studie der Universitätsklinik Heidelberg (15 fach höhe Sterblichkeit der COVID-19 Erkrankten mit Vitamin-D Mangel) versucht haben, schlimmstes zu vermeiden.
(12.2020) Hier die Überschrift des Kommentars: „Vitamin-D-Mangel kann für fast neun von zehn COVID-19-Todesfällen verantwortlich sein: Zeit zum Handeln…“
(Text des Kommentars ist oben bei „
Empfehlung von Wissenschaftlern an Regierungen“ zu finden)
Leider wurde in Berlin der Aufruf des DKFZ ignoriert, und die Bevölkerung nicht zu dem Thema informiert. Da der abgelehnte Antrag auch eine Förderung von Studien zu diesem
Zusammenhang forderte, gibt es mangels Unterstützung tatsächlich nur die erwähnte Studie der Universitätsklinik Heidelberg.

An 19. 05. 2021 hat auch Norbert Häring dieses Thema in seinem Blog angefasst:
Die tieferen Gründe hinter dem Vitamin-D-Desaster der Tagesschau
https://norberthaering.de/medienversagen/vitamin-d-desaster/
In diesem Zusammenhang war es sicher nicht hilfreich, dass die AfD im Juni 2020 den vernünftigen Antrag im Bundestag eingebracht hat, „die Bevölkerung sollte umfassend über die gesundheitlichen Folgen einer mangelhaften Vitamin-D-Versorgung in Bezug auf Atemwegserkrankungen und andere Erkrankungen informiert werden. Es sollten Vorkehrungen getroffen werden, um die Vitamin-D-Versorgung in der Bevölkerung zu verbessern.“
Wenn die AfD das sagt, sehen sich alle Parteien, Regierungsstellen und Medizinverbände genötigt, das Gegenteil zu sagen. Zumindest dürfen sie nicht das Gleiche sagen. Und wenn, dann so verklausuliert, dass man die Übereinstimmung nicht erkennt.
Und so schieben sich die Behörden und Organisationen der Gesundheitspflege gegenseitig den toxischen Vitamin-D-Ball zu, erklären sich für unzuständig oder ergehen sich in Wischiwaschi-Aussagen, die niemand nützen….
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Es wurden und werden immer noch  tausende von Toten in Kauf genommen, nur um zu verhindern, dass die Fehlentscheidung von 3.7.2020 bekannt wird.
Zusätzlich zeigt sich immer mehr, da bei vielen COVID-19 Erkrankten der Vitamin-D Spiegel nach der Erkrankung in einem so niedrigen Bereich liegt, das dadurch gehäuft Autoimmunerkrankungen
wie Diabetes (13 von 100) und Long-Covid(CFS) auftreten.
Davon könnte vieles durch eine Information der Bevölkerung zu dem Thema verhindert werden, aber dann würde auch bekannt werden, dass dies schon einmal abgelehnt wurde, und davor fürchtet man sich wohl. Das ist Politik!

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Publikationen zur Studie aus Israel
Aus 4 Faktoren lässt sich die Schwere einer Covid-19 Erkrankung im Voraus berechnen

Hier ein Textauszug zu der oben schon erwähnten Studie aus Israel

Publikation der Times Of Israel zu einer Studie der Bar Ilan Universität Israel 3.2.2022
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Eine israelische Studie liefert den bisher stärksten Beweis für die Kraft von Vitamin D zur Bekämpfung von COVID
Israelische Wissenschaftler sagen, dass sie die bisher überzeugendsten Beweise dafür gesammelt haben, dass erhöhte Vitamin-D-Spiegel COVID-19-Patienten helfen können, das Risiko einer schweren Erkrankung oder des Todes zu verringern. Forscher der Bar Ilan University und des Galilee Medical Center sagen, dass das Vitamin einen so starken Einfluss auf die Schwere der Krankheit hat, dass sie Vorhersagen können, wie es den Menschen im Falle einer Infektion ergehen würde, basierend auf ihrem Alter und ihrem Vitamin-D-Spiegel.
Ein Mangel an Vitamin D erhöht das Risikoniveau erheblich, folgerten sie in einer neuen, von Fachleuten begutachteten Studie, die am Donnerstag in der Zeitschrift PLOS One veröffentlicht wurde.
… Im Juni veröffentlichten Forscher Daten, aus denen hervorgeht, dass 26 Prozent der Coronavirus-Patienten starben, wenn sie kurz vor dem Krankenhausaufenthalt an Vitamin-D-Mangel litten, verglichen mit 3 Prozent, die einen normalen Vitamin-D-Spiegel aufwiesen.
Sie stellten auch fest, dass Krankenhauspatienten mit Vitamin-D-Mangel im Durchschnitt 14-mal häufiger in einen schweren oder kritischen Zustand geraten als andere.
…„Wir haben eine Reihe von Zeitrahmen überprüft und festgestellt, dass die Korrelation zwischen Vitamin D und der Schwere der Erkrankung, wo immer Sie die zwei Jahre vor der Infektion betrachten, extrem stark ist“, sagte Dror.„Weil diese Studie ein so gutes Bild des Vitamin-D-Spiegels der Patienten vermittelt, indem sie einen breiten Zeitrahmen betrachtet und nicht nur die Zeit um den Krankenhausaufenthalt herum, bietet sie eine viel stärkere Unterstützung als alles, was bisher gesehen wurde, und betont die Bedeutung der Erhöhung des Vitamin-D-Spiegels während der Pandemie“, fügte er hinzu.
Eine Flut zweifelhafter Behauptungen über natürliche Heilmittel gegen das Coronavirus, einschließlich einer Theorie, dass Israelis sich mit Zitronen und Backpulver immunisiert hätten, hat einige skeptisch gegenüber Behauptungen über Vitamine zur Abwehr des Virus gemacht. Aber Dror bestand darauf, dass die Forschung seines Teams zeigte, dass die Bedeutung von Vitamin D nicht auf unvollständigen oder fehlerhaften Daten beruhte.
Die Menschen sollten daraus lernen, dass Studien, die auf die Bedeutung der Einnahme von Vitamin D hinweisen, sehr zuverlässig sind und nicht auf verzerrten Daten beruhen“, sagte er.
Und es unterstreicht den Wert eines jeden, der während der Pandemie ein Vitamin-D-Präparat einnimmt, das, wenn es gemäß den offiziellen Empfehlungen in vernünftigen Mengen konsumiert wird, keine Nachteile hat.“
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Originalpublikation: https://www.timesofisrael.com/israeli-study-offers-strongest-proof-yet-of-vitamin-ds-power-to-fight-covid/

Die Studie dazu :
Pre-infection 25-hydroxyvitamin D3 levels and association with severity of COVID-19 illness
https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0263069
Deutsche Übersetzung der Studie
25-Hydroxyvitamin-D3-Spiegel vor der Infektion und Zusammenhang mit der Schwere der COVID-19-Erkrankung
https://www.kiwiw.de/public/Israel25OHSpiegelVorDerInfektionZusammenhangSchwereCOVID19Erkrankung.html

Zu dieser Studie gibt es auch eine Publikationen des NDR, die an die politisch vorgegebene Meinung angepasst ist:
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NDR 25.2.2022: Vitamin D: Kein Heilsbringer gegen Covid
Vitamin D schützt vor Covid-19!  Ein gefährlicher Trugschluss, auch wenn Studien einen Zusammenhang nahelegen. Denn es gibt viel mehr Einflussfaktoren.
Tatsächlich erscheinen laufend Studien, die einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin D-Status eines Patienten und dem Krankheitsverlauf nahelegen. Das Problem: Nicht alles daran ist falsch. Aber sie werden allzu oft fehlinterpretiert und führen deshalb zu riskanten Vorsorge-Experimenten in Eigenregie.
…Zuletzt machte beispielsweise eine Studie aus Israel die Runde, in der über 1.000 Covid-19-Patienten auf ihren Vitamin D-Status hin untersucht wurden. Die Schlussfolgerung der Autoren: Ein Vitamin D-Mangel vor der Infektion wird assoziiert mit einem schweren Krankheitsverlauf und gesteigerter Sterblichkeit. Aber: "Assoziiert bedeutet nicht: ein ursächlicher, kausaler Zusammenhang", sagt Martin Smollich, Ernährungswissenschaftler am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.
Das Gleiche gilt im Prinzip für die Prophylaxe: Mediziner und Wissenschaftler warnen davor, freihändig Vitamin D als Nahrungsergänzung zu dosieren, um einer Covid-19-Erkrankung vorzubeugen, auch weil der blinde Glaube an Vitamin D als "Gamechanger" dazu verführen kann, andere Schutzmaßnahmen zu vernachlässigen….
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https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Vitamin-D-Kein-Heilsbringer-gegen-Covid,vitamindcorona100.html
Um es noch einmal zu verdeutlichen, in den Publikationen der „Times Of Israel“  und des NDRs geht es um die gleiche Studie, und nicht um 2 völlig unterschiedliche Studien.

Mit Schutzmaßnahmen sind wohl beim NDR die Impfungen gemeint, die propagiert werden. Anscheinend hat man Angst, dass jemand, der Vitamin-D nimmt, sich nicht impfen lassen will. Dabei gehört beides zusammen, um möglichst nicht schwer zu erkranken.
Dazu diese Publikation von mir:
„Covid 19, Impfung und Vitamin D gehören zusammen, auch um Impfschäden zu vermeiden“
https://www.guetsel.de/content/41345/covid-19-impfung-und-vitamin-d-gehoeren-zusammen-auch-um-impfschaeden-zu-vermeiden.html

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Typischer Verlauf einer schweren COVID-19 Erkrankung

FOCUS online :Ab Tag 5 kann sich Zustand verschlechtern - was über schweren Corona-Verlauf entscheidet
„Den kritischen Punkt erreicht die Krankheit meist zwischen dem fünften und fünfzehnten Tag“, erklärt Barczok, „oft um den zehnten Tag.“ Das Robert Koch-Institut berichtet ebenfalls, dass die Zeitspanne vom Erkrankungsbeginn bis zur Behandlung auf der Intensivstation im Mittel (Median) zehn Tage beträgt. Dabei berufen sich die Wissenschaftler auf Erhebungen aus China.
An diesem Punkt entscheide sich, welche der 20 Prozent nicht-milder Fälle einen kritischen Verlauf nehmen. „Bei rund 5 Prozent spitzt sich die Situation noch weiter zu, sie erleiden eine schwere Pneumonie und haben nicht mehr ausreichend Sauerstoff im Blut.“
https://www.focus.de/gesundheit/news/drei-entscheidende-faktoren-ab-tag-5-kann-sich-zustand-verschlechtern-was-ueber-schweren-corona-verlauf-entscheidet_id_11864635.html

Das ist durch den Verbrauch von Vitamin-D zur Virenbekämpfung leicht erklärbar:
Der Vitamin-D Vorrat in Blut reicht meist aus, um 5 bis 15 Tage lang Viren zu bekämpfen. An dem Tag an dem er zur Neige geht, kippt der Verlauf dadurch,
dass die Steuerung des Immunsystems aus dem Ruder läuft und entzündungsfördernde Prozess (Zytokinsturm, Sepsis) begünstigt werden.

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Behandlung mit Vitamin-D in Kliniken
Deutschland ist bezüglich einer Behandlung mit Vitamin-D noch ein Entwicklungsland. Es gibt nur eine Beobachtungsstudie Studie der Universität Heidelberg, in der eine 15 fach höhere Sterblichkeit von Covid-19 Patienten mit Vitamin-D Mangel festgestellt wurde, aber gibt es keine veröffentlichten Studie zur Behandlung damit. Dabei behandeln z.B. die Universitätsklinik Kiel und Heidelberg ihre Patienten mit Vitamin-D, und müssten etwas dazu wissen.

Aus Spanien, Indien und dem Iran wurden schon Ergebnisse jeweils mehrerer Studien zu dem Thema veröffentlicht. Dort weiß man welche tägliche Dosierung (60.000 I.E) schnell wirkt.
Andalusien (Spanien)
Dort werden seit Dezember 2020 Erkrankte umgehend mit Calcidiol der schnellwirkenden Form von Vitamin-D behandelt(Gilt nicht für den Rest Spaniens)

Initiale Studie zur Behandlung mit Calcidiol ist Diese:
Spanien Cordoba  29.8.2020
Von 76 Covid-19 Erkrankten bekamen 50 zusätzlich zur Standartbehandlung am Tag der Aufnahme 20.000 I.E. Vitamin D (in Form von Calcidiol) und an Tag 3 und 7 nochmals jeweils 10.000 I.E. Im Anschluss wurden ihnen einmal wöchentlich ca. 10.000 I.E. Vitamin D bis zur Entlassung verabreicht.
Die Vergleichsgruppe von 26 Erkrankten bekam nur die Standartbehandlung.
Ergebnis: Nur einer der 50 Patienten, die mit Vitamin D versorgt wurden, musste auf die Intensivstation verlegt werden, aber 13 der 26 Patienten die nicht mit Vitamin-D behandelt wurden.
Die Patienten der Vitamin-D Gruppe hatten also ein 25mal niedrigeres Risiko eines schweren Verlaufes, und  es starb kein Patient der größeren Vitamin-D Gruppe im Vergleich zu 2 Patienten der anderen Gruppe.
"Effect of Calcifediol Treatment and best Available Therapy versus best Available Therapy on Intensive Care Unit Admission and Mortality Among Patients Hospitalized for COVID-19: A Pilot Randomized Clinical study"
Es mussten 25 mal mehr Patienten der
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960076020302764
Die Studie wurde bemängelt, da die Vorerkrankungen der beiden Gruppen die verglichen wurden leicht unterschiedlich waren.
Aus diesen Grund wurde von einem dritten, dem MIT (Massachusetts Institute of Technologie) diese Studie geprüft und berechnet, dass die Chance
eines fehlerhaften Ergebnisses bei 1 zu 60.000 liegt.
Prüfung der Studie MIT Massachusetts    21.12.2020
Mathematical analysis of Córdoba calcifediol trial suggests strong role for Vitamin D in reducing ICU admissions of  hospitalized COVID-19 patients
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.11.08.20222638v2

Da seit Dezember 2020 Covid-19 Erkrankte in Andalusien mit Calcidiol behandelt wurde, waren die Erfahrungen damit  am 21.5.2021 groß genug um
eine Studie zu veröffentlichen:
Calcifediol-Behandlung und Krankenhaussterblichkeit aufgrund von COVID-19: Eine Kohortenstudie
https://www.mdpi.com/2072-6643/13/6/1760

Publikationen zur Studie:
"Die Anpassung des Defizits, sobald es infiziert ist, reduziert die Todesfälle durch Covid-19 um 75%
Spanische Forscher bestätigen, dass die Wiederauffüllung des Vitamin-D-Spiegels ab dem Zeitpunkt der Diagnose der Infektion das Fortschreiten der Krankheit bei schwerkranken Patienten verringert"
Ajustar el déficit nada más contagiarse reduce las muertes por Covid-19 un 75%
https://www.larazon.es/salud/20210606/46smcvjpp5fnpaip67efrburp4.html
Deutsche Übersetzung
www.kiwiw.de/public/SpanienPublikationLazaron75ProzWenigeTote.pdf

"Calcifediol hat Tausende von Covid-Patienten gerettet"
https://www.diariocordoba.com/cordoba-ciudad/2021/06/16/calcifediol-salvado-miles-pacientes-covid-53335018.html

"Eine spanische Studie bestätigt die Wirksamkeit von Vitamin D gegen Covid-19"
https://www.tododisca.com/estudio-espanol-eficacia-vitamina-d-covid-19/

Statistiken Analusien 8,4 Millonen Einwohner:  Fallzahl, Krankenhauseinweisungen, Intensivstation  Beatmung(UCI) , Gestorben 
https://pakillo.github.io/COVID19-Andalucia/evolucion-coronavirus-andalucia.html
Es wird seit Dezember 2020 mit Calcidiol behandelt. Gut vergleichen lässt sich der November 2020 mit
dem August 2021 da hier die Fallzahl etwa gleich hoch war (ca.4000)
Gestorben sind im November 2020 noch 75 Personen, im August 2021 aber nur noch 20, und das bei gleicher Fallzahl.
Die Sterblichkeit der Erkrankten wurde durch die Behandlung um Faktor 75/20 = 3,75 verringert.
Das passt zu der ersten Überschrift aus Andalusien in der steht, dass die Zahl der Todesfälle um 75% reduziert wurden.
 

Hinweis: Die Sterblichkeit von Covid-19 Erkrankten (Fallsterblichkeit) wird durch die Impfungen kleiner, da Geimpfte zwar noch erkranken, aber meist nicht so schwer.
Somit ist anzunehmen, das auch in Andalusien die Impfungen(80% geimpft) auch etwas dazu beigetragen haben, dass die Kurve dort gesunken ist.
In Deutschland ist die Fallsterblichkeit aber von November 2020 bis November 2021 trotz Impfungen nicht gesunken, wie Sie unten sehen können (Paradoxon:  Fallsterblichkeit…)

Indien
Studie: Indien  Gandhi Medical College Secunderabad  20.05.2021
"Impact of daily high dose oral vitamin D therapy on the inflammatory markers in patients with COVID 19 disease"
https://www.nature.com/articles/s41598-021-90189-4

Publikation zur Studie in Englisch
https://www.thehindu.com/news/cities/Hyderabad/high-vitamin-d-levels-reduce-covid-infection-nims-study/article34684271.ece
Deutsche Übersetzung der Publikation
www.kiwiw.de/public/TheHindu_HoheVitamin-D-SpiegelReduzierenCOVID-Infektion.pdf
Hohe Vitamin-D-Spiegel Reduzieren COVID-Infektion

„….Dr. Maheshwar beobachtete auch, dass weniger als 5% der Menschen an COVID-19 erkrankten, wenn der Vitamin-D-Spiegel mehr als 55 ng/ml betrug. Die Sterblichkeit von COVID-Patienten ist fast null, wenn der Vitamin-D-Spiegel 60 ng/ml beträgt, und ist sehr hoch, wenn der Spiegel weniger als 30 ng/ml beträgt.“

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Türkei
Medizinische Fakultät Cerrahpasa    12. November 2021
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Eine schnelle und effektive Vitamin-D-Supplementierung kann bei COVID-19-Patienten (SARS-CoV-2) bessere klinische Ergebnisse liefern,
indem sie die Serum-INOS1, IL1B, IFNg, Cathelicidin-LL37 und ICAM1 . verändert
Eine Vitamin-D-Behandlung verkürzte den Krankenhausaufenthalt in COVID-19-Fällen auch bei Vorliegen von Komorbiditäten. Die Behandlung mit Vitamin D senkte die Sterblichkeitsrate um das 2,14-Fache. Es wurde festgestellt, dass eine Vitamin-D-Supplementierung bei verschiedenen Zielparametern wirksam ist; Daher ist es ein wichtiger Parameter für den Verlauf von COVID-19, und Serum-Vitamin-D-Spiegel und Korrelationsanalysen zwischen diesen Parametern bestätigen diese Schlussfolgerung. "
"Rapid and Effective Vitamin D Supplementation May Present Better Clinical Outcomes in COVID-19 (SARS-CoV-2) Patients by Altering Serum INOS1, IL1B, IFNg, Cathelicidin-LL37, and ICAM1 "
https://www.mdpi.com/2072-6643/13/11/4047/htm
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Paradoxon:  Fallsterblichkeit ist in Deutschland von November 2020 bis November 2021 trotz Impfungen gestiegen
In den Kurven aus Andalusien kann man sehen dass die Fallsterblichkeit in einem Zeitraum von 9 Monaten um Faktor 3,75 kleiner geworden ist,
hochgerechnet auf 12 Monate hätte sich damit die Fallsterblichkeit um Faktor 5 verringert. In allen andern westeuropäischen Ländern ist die Fallsterblichkeit ebenfalls merkbar gesunken.

In Deutschland wurden 67%  der Bevölkerung geimpft, so dass die Fallsterblichkeit hier auch hätte sinken müssen.
Tatsächlich ist sie aber von November 2020 zum November 2021 gestiegen, wie man an diese an der Kurve der Fallsterblichkeit ablesen kann. 
Am 25 November 2020 sind  1,53% der Erkrankten gestorben, am 25 November 2021 aber 1,77% (Faktor 1,15 gestiegen). Hier ist also trotz der Impfungen die Sterblichkeit der Erkrankten höher geworden. Das sieht auf den ersten Blick eher wie ein medizinischer Rückschritt als ein Fortschritt in der Behandlung von Patienten aus, hat aber andere Gründe.


Dazu kann man folgende Überlegung anstellen:
Die Fallsterblichkeit wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Sie ist abhängig  von der Zahl der Impfungen, von der Behandlung im Krankenhaus, vom Altersschnitt der Bevölkerung, von Vorerkrankungen usw. aber auch von Vitamin-D Spiegel der Bevölkerung.
In der Annahme, dass der Altersschnitt und Vorerkrankungen usw. sich nicht über das Jahr verändern, bleiben 3 Faktoren übrig.
Das sind Behandlung im Krankenhaus, Impfquote und der Vitamin-D Wert.

Ein fallender Vitamin-D Wert korreliert mit einer steigenden Fallsterblichkeit und kann somit der Grund für den Anstieg sein.

Es könnte sein, dass durch Coronamaßnahmen und fehlende Urlaubsreisen 2021 der Vitamin-D Mangel der Bevölkerung größer ist, als 2020.
Dieser größere Mangel scheint einen so großen Effekt auf die Fallsterblichkeit zu haben, dass er stärker ist als die Wirkung der Impfungen.
Das ist nicht unwahrscheinlich, da sich der Vitamin-D Wert der beiden Patientengruppen, die in der Studie der Universitätsklinik Heidelberg beobachtet wurden,
nur 3ng/ml unterschied, aber der Unterschied in der Sterblichkeit Faktor 15 betrug.  

Wenn der unterschiedliche Vitamin-D Status nicht der Grund dafür ist, müsste es eine fehlerhafte oder unterlassene Behandlung in Klinken sein,
mit der die hohe Fallsterblichkeit gegründet werden kann, und das nehme ich nicht an.

Die Impfquote ist ähnlich, somit bleibt nur ein niedrigerer Vitamin-D Status, aber mir fehlen bisher Daten über den Vitamin-D Status der Bevölkerung von 2020 und 2021, daher ist dies offen.

Deutschland ist das einzige westeuropäische Land in dem die Fallsterblichkeit vom November 2020 bis November 2121  gestiegen ist.
In allen anderen Ländern ist die Fallsterblichkeit wie erwartet gesunken. In diesen hat es wahrscheinlich geholfen, dass ein Großteil der Regierungen
ihre Bevölkerung darauf hingewiesen hat, dass durch den Lockdown der Vitamin-D Spiegel sinkt. Die Regierungen von England, Schottland Wales und Irland haben deshalb  in den Wintermonaten Risikogruppen kostenlos mit Vitamin-D versorgt. Die Wirkung zeigt sich jetzt.

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Überdosierung von Vitamin-D

Der Verbrauch von Vitamin-D passt sich der supplementierten Menge an, so dass sich bei gleichbleibender täglicher Dosierung nach etwa 140 Tagen ein nahezu konstanter Wert einstellt.
Das ist unabhängig von dem Wert, man zu Begin der Supplementation hat, dieser hat ledig etwas Einfluss darauf, wie lange es dauert bis ein konstanter Wert erreicht wird.

Dass die im offenen Brief genannte Dosis von 10.000 I.E täglich für begrenzte Zeit notwendig ist, um den Vitamin-D Spiegel schnell zu erhöhen, kann man auch dieser Veröffentlichung entnehmen.
Vitamin-D Mangel ein unterschätztes Problem“ (Grafik auf Seite 15)
http://www.kiwiw.de/public/VitaminDMangelEinUnterschaetztesProblem.pdf

Anstieg25OH.jpg
Viele haben einen Vitamin-D Spiegel von etwa 10ng/ml, und müssten diesen um 20ng/ml erhöhen, um in den Bereich von >30ng/ml zu kommen, in dem schwere Verläufe  nur sehr selten beobachtet werden. Dazu bedarf es einer Gesamtsumme von etwa 200.000 I.E.
Mit  1000 I.E täglich würde dieser Wert nie erreicht werden, da auch nach 160 Tagen kaum eine Veränderung zu sehen ist.
Mit 5000. I.E dauert es immer noch 40 Tage bis dieser Anstieg erreicht ist, daher werden 10.000 I.E täglich empfohlen, um in 20 Tagen den (fast) sicheren Bereich zu erreichen.

In der Kurve ist auch zu sehen, dass wenn man langfristig 10.000 I.E. täglich supplementiert,  sich nach etwa 140 Tagen ein konstanter Wert von etwa 90ng/ml einstellt.
Als Grenzwert nach oben sind 125ng/ml definiert, und negative Folgen wurden erst in Bereich über 400ng/ml beobachtet.
Hinweis: Es kann bei Personen mit sehr seltenen Gendefekten durch Vitamin-D Supplementation zu einer Anreicherung von Calcium im Blut (Hypercalcämie)kommen. Das ist schädlich für die Nieren. Daher sollte bei dauerhafter täglicher Supplementation über 4000 I.E  der Calcium-Spiegel sporadisch
geprüft werden. Näheres dazu in der „Behandlungsanleitung für CFS Erkrankte“ von Dr. Kersten unten.

Vitamin D ist nicht so giftig wie früher angenommen: Eine historische und eine aktuelle Perspektive
Mayo Clinic Rochester, Minnesota
Berichte zur Überdosierung kommen aus den 50 Jahren des letzten Jahrhunderts, als Patienten in den USA mit 200.000 bis 300.000 I.E Vitamin-D täglich versorgt wurden und diese dann logischerweise eine  Hyperkalzämie bekamen.
"Vitamin D Is Not as Toxic as Was Once Thought: A Historical and an Up-to-Date Perspective"
https://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(15)00244-X/fulltext

COVID-19 Vorsorge- und Behandlungsanleitung eines Bamberger  Arztes, der schon seit mehr als 10 Jahren CFS Patienten
mit hohen Dosen Vitamin-D behandelt
Lesen sie sich das Kapitel zum Risiko einer Überdosierung durch.
Falls  Sie von Long-Covid betroffen sind, kann ihnen diese Behandlungsanleitung helfen.
Dr.Kersten Bamberg
COVID-19 Das können Sie tun!
http://dr-kersten.com/wp-content/uploads/2021/07/NEU-Covid-Artikel.-Juli-2021.pdf

Für Long-Covid (=CFS) Erkrankte hat er diese Informationen veröffentlicht
Das Long-Covid-Syndrom
https://dr-kersten.com/behandlung/das-long-covid-syndrom
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Welche Dosierung wird empfohlen

Dazu ein Auszug aus dem Brief von Internationalen Wissenschaftlern an Regierungen der oben schon erwähnt wurde:
https://vitamindforall.org/letter_DE.pdf  

1.       Empfehlen Sie Vitamin-D-Mengen, aus allen Quellen, die ausreichen, um einen 25(OH)D-Serumspiegel űber 30ng/ml (75 nmol/L) zu erreichen, ein weit bestätigtes Minimum mit erwiesenem reduzierten COVID-19-Risiko.

2.       Empfehlen Sie Erwachsenen, täglich 4000 IE (100μg) einzunehmen (oder mindestens 2000 IE), wenn nicht getestet wurde. 4000 IE werden allgemein als sicher angesehen.

3.       Empfehlen Sie Erwachsenen, die die oben genannten Mengen noch nicht erhalten, aber aufgrund von Übergewicht, dunkler Haut oder Leben in Altersheimen ein höheres Risiko der Defizienz haben, eine höhere Einnahme (z.B. 2x). Tests können helfen, zu niedrige oder zu hohe Werte zu vermeiden.

4.       Empfehlen Sie Erwachsenen, die die oben genannten Mengen noch nicht erhalten, eine Einnahme von 10.000 IE (250μg) täglich über 2-3 Wochen (oder bis zum Erreichen von 30ng/ml im Test). Danach sollen sie eine tägliche Menge wie oben genannt einnehmen. Diese Vorgehensweise wird allgemein als sicher angesehen. Der Körper bildet an einem Sommertag am Strand größere Vitamin-D-Mengen als gerade genannt. Die beiden Organisationen NAM (USA) und die EFSA (Europa) sagen, es sei keine beobachtete Nebenwirkung feststellbar, selbst bei täglicher Einnahme nicht.

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Eine Supplementation bis 4000 I.E. (100ug) gilt nach Angaben der EFSA (Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit) als sicher.
Dafür braucht  also kein Arzt konsultiert werden.
In dieser Empfehlung, ist schon berücksichtigt worden, dass zusätzliches Vitamin-D durch UV Strahlung gebildet werden kann.
Wer sich also wenig in der Sonne aufhält, kann auch mehr Supplementieren.
Link: https://www.efsa.europa.eu/de/press/news/120727-0
Wenn man günstige Präparate kauft, kostet die Einnahme von 2000 I.E. Vitamin-D  täglich etwa 4€ pro Jahr.

Christian Wiechering
Linzer Weg 1
24147 Kiel
ch.wiechering@t-online.de

Stand: 13.11.2022