Studien und Publikationen zu Covid-19 und Vitamin-D

Vitamin-D ist eigentlich ein Hormon das für zahlreiche Prozesse im Körper benötigt wird. Seit 2010 ist bekannt, dass es auch zwingend notwendig für die Aktivierung von T-Zellen gegen Viren und Keime ist, und es wird dafür verbraucht. 
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Vitamin-D wird zwingend zur Virenbekämpfung benötigt
Universität Kopenhagen:   Cordis Europa Forschungsergebnisse der EU  2010
Virenbekämpfung wird eingestellt, wenn kein  Vitamin-D zur Verfügung steht.
https://cordis.europa.eu/article/id/31850-more-sun-means-a-better-immune-system/de
Sonne unverzichtbar für starkes Immunsystem
„… T-Zellen brauchen unbedingt ausreichende Mengen an Vitamin D im Blut, um in Aktion treten und entsprechend funktionieren zu könnenSind KEINE ausreichenden Mengen dieses Vitamins im Blut verfügbar - so die Forscher - blieben die Zellen in einem schlafähnlichen Zustand und seien daher unfähig zur "Aktivierung" und somit zur gezielten Bekämpfung fremder Krankheitskeime. "
Das gilt bei allen Erkrankungen. Da das COVID-19 Virus aber aggressiver als andere Viren ist, werden mehr T-Zellen benötigt, so dass der Vitamin-D  Vorrat öfter als üblich nicht reicht.

Durch den Verbrauch von Vitamin-D lassen sich die verschiedenen Verläufe der COVID-19 Erkrankung die häufig als rätselhaft bezeichnet werden leicht erklären.
Genügend: Die Infektion wird  meist gut überstanden, und etwa 2 Wochen danach sind keine Viren mehr messbar.
Mangelhaft: Ist zu wenig vorhanden, gewinnen die Viren ab dem Zeitpunkt, zu dem Vitamin-D Vorrat aufgebraucht ist, die Oberhand.
Ausreichend: Reicht der Vorrat nur aus, um die akute Erkrankung zu überstehen, tritt eine mehr oder weniger schwere Form von Long-Covid auf, da Viren im Körper für längere Zeit verbleiben können.

Somit sollte man auch nach einer überstanden Infektion noch für einige Zeit Vitamin-D Supplementieren, um den Topf wieder aufzufüllen.  Ansonsten kann sich eine Erholung monatelang  hinziehen und verbliebene Viren können verspätet Organe schädigen. Häufig ist dabei die Bauspeicheldrüse betroffen, etwa 10% der schwer an COVID-19 Erkrankten entwickeln danach eine Diabetes.

Wer an Long-Covid leidet kann diesem Link folgen. Dort gibt es Links zu konkreten Behandlungsanleitungen, die von 2 Arztpraxen veröffentlicht wurden.
https://www.kiwiw.de/public/WirkungVonVitaminD_AufLongCovidUndAndereAutoimmunerkrankungen.htm
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Sterblichkeit von COVID-19 Erkrankten abhängig vom Vitamin-D Status

Universitätsklinikums  Heidelberg (185 Patienten)
Grafik aus einer Studie des „Bei unseren Patienten war ein Vitamin-D Mangel bereinigt um Alter, Geschlecht und Komorbiditäten mit einem 6-fach höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und einem ~ 15-fach höheren Sterberisiko verbunden
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Überschrift  der Studie: "Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients "
Link zur Studie: https://www.mdpi.com/2072-6643/12/9/2757

Hinweis: Alle Studien sind in Englisch, man kann sich den Inhalt meist leicht übersetzten lassen. Dazu Link mit Google Chrom öffnen; Button „View Full-Text“  anklicken;  Danach in der Browser Adresszeile auf den linken der hier gezeigten  Buttons klicken.
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Grafik aus Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums  Heidelberg
Sterblichkeit bei Atemwegserkrankungen und Vitamin-D Status. Da Covid-19 auch eine Atemwegserkrankung ist, wird das Ergebnis darauf übertragen.

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"Vitamin D insufficiency and deficiency and mortality from respiratory diseases in  a cohort of older adults: potential for limiting the death toll during and beyond  the COVID-19 pandemic"
Link zur Studie: https://www.mdpi.com/2072-6643/12/8/2488
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Wirkung des Vitamin-D Status auf die Inzidenz

Studie Israel clalit Health Services (500.000 Probanden)
Unterschiedliche Ansteckungsfahr der verschiedenen Israelischen  Bevölkerungsgruppen abhängig  vom Vitamin-D Spiegel. Ungefähr Faktor 2

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"The link between vitamin D deficiency and Covid-19 in a large population"
Link zur Studie: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.09.04.20188268v1
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Abhängigkeit der Inzidenz von der Veränderung des  Vitamin-D Status der Bevölkerung
Der Vitamin-D Wert im Blut steigt im Sommer und sinkt im Winter
Ab Oktober steigt dadurch Ansteckungsgefahr an. Diese erhöht den R-WERT so dass es leichter zu einer Erkrankungswelle kommt.

Studie der Universität Brüssel
Beginns der 2ten Welle abhängig davon, wie weit nördlich das jeweilige Land liegt
In den Ländern in denen die UV-Strahlung eher nachgelassen hat( <34% vom Normalwert), weil sie weiter nördlich liegen, ist die 2 Welle früher gestartet.
Die 2te Welle ist im Schnitt 9 Tage nachdem die Sonneneinstrahlung in dem jeweiligen Land nachgelassen hat, dort gestartet.
Das zeigt, dass Vitamin-D ein Faktor ist, der mit zur 2ten Welle geführt hat. Temperatur und Luftfeuchtigkeit hatten keinen Einfluss“

Grafik aus Studie der Universität Brüssel

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"The autumn COVID-19 surge dates in Europe are linked to latitudes and not to temperature, nor to humidity,  pointing vitamin D as a contributing factor"
Link zur Studie: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.10.28.20221176v5
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Allgemeine Informationen zu Vitamin-D 
Vitamin-D Mangel ein unterschätztes Problem
http://cme.medlearning.de/merck-serono/pdf/Vitamin_D_Mangel_230113.pdf
Auf Seite 15 dieser Publikation, ist zu sehen, wie sich der Spiegel im Blut bei verschieden täglichen Dosen erhöht.
Darin kann man sehen, dass eine tägliche Dosis von 1000 I.E oder niedriger nahe nutzlos ist, um den
Vitamin-D Spiegel im Blut zu erhöhen.
Entscheiden sie selber ob ein  Hausarzt der bei einem  Vitamin-D Mangel  1000 I.E täglich empfiehlt oder verschreibt
sich mit dem Thema auskennt.

Online Vitamin-D Rechner
Hier ein kostenloser Online Vitamin-D Rechner, mit dem Sie sich ausrechnen lassen können, welche tägliche Dosis nötig ist,
um in einer frei wählbaren Zeit den Vitamin-D Spiegel zu erhöhen. Es sollten mindestens 30 ng/ml erreicht werden.
Wenn Sie kein Vitamin-D Substituieren und keinen Messwert haben, gehen sie von einem Startwert von 15ng/ml aus
https://vitamind-info.de/vitamin-d-rechner/


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Empfehlung zur Vitamin-D Substitution in anderen Ländern

Für die englische und irische Regierung hat die Studienlage im Dezember 2020 ausgereicht, um Januar bis April 2021  2,5 Millionen Personen die zu COVID-19 Risikogruppen gehören, für 4 Monate kostenlos mit Vitamin-D zu versorgen. Gleichzeitig wurde aber allem empfohlen Vitamin-D zu substituieren.
Hier die Empfehlung aus Irland:
Gesundheitsausschuss des irischen Parlaments empfiehlt Vitamin D gegen Covid
https://tkp.at/2021/05/04/gesundheitsausschus-des-irischen-parlaments-empfiehlt-vitamin-d-gegen-covid/

Und hier die ausführliche Begründung der Regierung:
 Bericht über die Behebung des Vitamin-D-Mangels als eine Maßnahme der öffentlichen Gesundheit in Irland
https://covidstudien.files.wordpress.com/2021/05/irland-vitamind-report-de.pdf

Publikation:
Covid-19: Report recommends every adult in Ireland supplement Vitamin D
https://www.breakingnews.ie/ireland/covid-19-report-recommends-every-adult-in-ireland-supplement-vitamin-d-1107922.html

Wirkung der Bevölkerungsweiten Empfehlung zur Vitamin-D Supplementation in Irland
Besonders in Irland war die Wirkung dieser Empfehlung so deutlich zu sehen, so dass die Irische Regierung ihre Empfehlung an die Bevölkerung mehrfach bekräftigt hat. Im Laufe der Zeit  wurden mindestens 3mal Informationen an die Bevölkerung herausgegeben. Im Juni 2020 gab es Informationen, dass ein Zusammenhang bestehen könnte. Im November wurde dann verkündet, dass Bürger die zu  Risikogruppen gehören, kostenlos mit Vitamin-D versorgt würden. Im Mai 2021 wurde die Empfehlung zur Vitamin-D Supplementation bekräftigt und ein ausführlicher Report dazu veröffentlicht, um die Akzeptanz dieser Empfehlung zu erhöhen.
https://covidstudien.files.wordpress.com/2021/05/irland-vitamind-report-de.pdf

Dadurch ist die Fallsterblichkeit in Irland von November 2020 bis zum April 2021 sogar gefallen (und nicht wie in Deutschland gestiegen), und nähert seit der Bekräftigung zur Vitamin-D Supplementation mit deutlichem Gefälle den nordischen Ländern an, in denen eine Vitamin-D Supplementation selbstverständlich ist.

Den Effekt sieht man gut am Verlauf der Fallsterblichkeit in Irland im Vergleich zu der Entwicklung in Deutschland

https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSelection=true&time=2020-11-26..2021-11-25&facet=none&pickerSort=desc&pickerMetric=cfr&Metric=Case+fatality+rate&Interval=Cumulative&Relative+to+Population=true&Align+outbreaks=false&country=DEU~IRL~FIN~NOR


Seit der Empfehlung zur Vitamin-D Supplementation ist die Fallsterblichkeit in Irland um mehr als 2% in Vergleich zu Deutschland gesunken. Länder wie Finnland und Norwegen, in denen Nahrungsmittel mit Vitamin-D angereichert werden, stehen sehr viel besser da, weil Vitamin-D Spiegel dort kaum fällt. Die prozentuale Zahl der Impfungen ist den verglichenen Ländern sehr ähnlich, so dass  diese beim Vergleich keine Rolle spielen.
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Empfehlung von Wissenschaftlern an Regierungen
In allen Schreiben wird empfohlen in kurzer Zeit ca.200.000 I.E Vitamin-D zu sich zu nehmen, entweder 20 Tage Land 10.000 I.E oder 10 Tage lang 20.000 I.E.
Damit kommt schnell aus dem Mangelhaften Bereich heraus, und ist weit weg von einer Überdosierung.

In vielen Ländern sind Wissenschaftler der Meinung, dass ein Aufruf zur Vitamin-D Supplementation dringend nötig ist, aber auch in Deutschland  sind etliche der Meinung.
Wissenschaftler des deutschen Krebsforschungzentrums
Dazu dieser Aufruf von den Herausgebern der Studie (siehe oben) des Deutschen  Krebsforschungszentrums. Sie haben  im Dezember 2020 einen Kommentar zu einer Studie der Universitätsklinik Heidelberg veröffentlicht, der die deutliche Forderung enthält, Bevölkerungsweite Maßnahmen zu ergreifen und COVID-19  Risikogruppen mit Vitamin-D zu versorgen.
Der folgende Text ist dabei besser verständlich, wenn man weiß, dass im Dezember 2020 noch Studien nach höchstem medizinischem Standard zu einem endgültigen Beweis der Wirkung der Vitamin-D Supplementation noch fehlten.
Hier ein Auszug aus dem Kommentar:
(Mit Google Translate auf Deutsch übersetzt und grammatische Unzulänglichkeiten der Übersetzung korrigiert)

Vitamin-D-Mangel kann für fast neun von zehn COVID-19-Todesfällen verantwortlich sein: Zeit zum Handeln
.....Angesichts der Dynamik der COVID-19-Pandemie und der nachgewiesenen Sicherheit einer Vitamin-D-Supplementierung erscheint es daher höchst umstritten und möglicherweise sogar unethisch auf die Ergebnisse solcher Studien zu warten, bevor Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit ergriffen werden.
Neben anderen bevölkerungsweiten Maßnahmen zur Vorbeugung sollte eine weit verbreitete Vitamin-D3-Supplementierung zumindest für Hochrisikogruppen wie ältere Erwachsene oder Personen mit relevanter Komorbidität, gefördert werden.
Dies wurde durch randomisierte kontrollierte Studien nachgewiesen in Bezug auf die Prävention anderer akuter Infektionen der Atemwege und die akute Verschlimmerung von Asthma und chronische Lungenerkrankungen. Darüber hinaus kann eine zielgerichtete Vitamin D3 Ergänzung von Personen, die SARS-CoV-2-positiv getestet wurden, gerechtfertigt sein.“
Vitamin D Insufficiency May Account for Almost Nine of Ten COVID-19 Deaths: Time to Act. Comment on: “Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients”.
 
Nutrients 2020, 12, 2757
Link zum Kommentar:  https://www.mdpi.com/2072-6643/12/12/3642
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Dringender Appel von Schweizer Ärzten  2.2.2021
In der Schweiz wurde im Februar von Ärzten ein Aufruf veröffentlich, in dem die Regierung dort auffordert wird, die Bevölkerung zum Thema Vitamin-D zu informieren.
https://ssaamp.ch/wp-content/uploads/2021/02/Vitamin-D.Aufruf.pdf

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Offener Brief von über 200 weltweiten Wissenschaftlern  6.1.2021
Weltweiter offen Brief von Wissenschaftlern, in denen alle Regierungen aufgefordert werden, aufgrund der COVID-19 Epidemie eine Vitamin-D Substitution aktiv zu unterstützen.
Diesen gibt es auch in einer auf Deutsch übersetzten Version:
https://vitamindforall.org/letter_DE.pdf  

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Publikationen Deutschland

Auch (14.5.2021) das Bundesinstitut für Risikobewertung hat erkannt, das Vitamin-D doch nützlich ist.
Link zur BFR Mitteilung: https://www.bfr.bund.de/cm/343/vitamin-d-das-immunsystem-und-covid-19.pdf
Hier eine Publikation dazu die weiterführende Informationen dazu enthält.
https://www.fr.de/wissen/vitamin-d-mangel-corona-risiko-covid-19-kuenstliche-zufuhr-coronavirus-studie-pandemie-gesundheit-90578102.html
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Auch auf der Internetseite der Tageschau wurde ein etwas zu mutiger Artikel dazu veröffentlicht, der aber  innerhalb eines Tages zurückgenommen wurde.
Die Hintergründe dazu, die auch gleich die Erklärung dazu geben, warum unsere Bundesregierung im Juni 2020  im Gegensatz zu anderen europäischen Regierungen die Bevölkerung nicht zu dem Thema informiert hat, kann man in diesem sehr lesenswerten Blog erfahren.
Die tieferen Gründe hinter dem Vitamin-D-Desaster der Tagesschau
https://norberthaering.de/medienversagen/vitamin-d-desaster/

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FOCUS online :Ab Tag 5 kann sich Zustand verschlechtern - was über schweren Corona-Verlauf entscheidet
„Den kritischen Punkt erreicht die Krankheit meist zwischen dem fünften und fünfzehnten Tag“, erklärt Barczok, „oft um den zehnten Tag.“ Das Robert Koch-Institut berichtet ebenfalls, dass die Zeitspanne vom Erkrankungsbeginn bis zur Behandlung auf der Intensivstation im Mittel (Median) zehn Tage beträgt. Dabei berufen sich die Wissenschaftler auf Erhebungen aus China.
An diesem Punkt entscheide sich, welche der 20 Prozent nicht-milder Fälle einen kritischen Verlauf nehmen. „Bei rund 5 Prozent spitzt sich die Situation noch weiter zu, sie erleiden eine schwere Pneumonie und haben nicht mehr ausreichend Sauerstoff im Blut.“
https://www.focus.de/gesundheit/news/drei-entscheidende-faktoren-ab-tag-5-kann-sich-zustand-verschlechtern-was-ueber-schweren-corona-verlauf-entscheidet_id_11864635.html

 

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Behandlung mit Vitamin-D in Kliniken
Deutschland ist bezüglich einer Behandlung mit Vitamin-D noch ein Entwicklungsland. Es gibt nur eine Beobachtungsstudie Studie der Universität Heidelberg, in der eine 15 fach höhere Sterblichkeit von Covid-19 Patienten mit Vitamin-D Mangel festgestellt wurde, aber gibt es keine veröffentlichten Studie zur Behandlung damit. Dabei behandeln z.B. die Universitätsklinik Kiel und Heidelberg ihre Patienten mit Vitamin-D, und müssten etwas dazu wissen.
Aus Spanien, Indien und dem Iran wurden schon Ergebnisse jeweils mehrerer Studien zu dem Thema veröffentlicht. Dort weiß man welche tägliche Dosierung (60.000 I.E) schnell wirkt.
Andalusien (Spanien)
Dort werden seit Dezember 2020 Erkrankte umgehend mit Calcidiol der schnellwirkenden Form von Vitamin-D behandelt(Gilt nicht für den Rest Spaniens)

Initiale Studie zur Behandlung mit Calcidiol ist diese
Spanien Cordoba  29.8.2020
"Effect of Calcifediol Treatment and best Available Therapy versus best Available Therapy on Intensive Care Unit

 Admission and Mortality Among Patients Hospitalized for COVID-19: A Pilot Randomized Clinical study"
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960076020302764
Die Studie wurde bemängelt, da die Vorerkrankungen der beiden Gruppen die verglichen wurden leicht unterschiedlich waren.
Aus diesen Grund hat das MIT (Massachusetts Institute of Technologie) diese Studie geprüft und berechnet, das die Chance
eines fehlerhaften Ergebnisses bei 1 zu 60.000 liegt.

Prüfung der Studie MIT Massachusetts    21.12.2020
Mathematical analysis of Córdoba calcifediol trial suggests strong role for Vitamin D in reducing ICU admissions of  hospitalized COVID-19 patients
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.11.08.20222638v2

Da seit Dezember 2020 Covid-19 Erkrankte in Andalusien mit Calcidiol behandelt wurde, waren die Erfahrungen damit  im xxx groß genug um
eine Studie zu veröffentlichen


Publikationen zur Studie:
"Die Anpassung des Defizits, sobald es infiziert ist, reduziert die Todesfälle durch Covid-19 um 75%
Spanische Forscher bestätigen, dass die Wiederauffüllung des Vitamin-D-Spiegels ab dem Zeitpunkt der Diagnose der Infektion das Fortschreiten der Krankheit bei schwerkranken Patienten verringert"
Ajustar el déficit nada más contagiarse reduce las muertes por Covid-19 un 75%
https://www.larazon.es/salud/20210606/46smcvjpp5fnpaip67efrburp4.html
Deutsche Übersetzung
www.kiwiw.de/public/SpanienPublikationLazaron75ProzWenigeTote.pdf

"Calcifediol hat Tausende von Covid-Patienten gerettet"
https://www.diariocordoba.com/cordoba-ciudad/2021/06/16/calcifediol-salvado-miles-pacientes-covid-53335018.html

"Eine spanische Studie bestätigt die Wirksamkeit von Vitamin D gegen Covid-19"
https://www.tododisca.com/estudio-espanol-eficacia-vitamina-d-covid-19/

Statistiken Analusien 8,4 Millonen Einwohner:  Fallzahl, Krankenhauseinweisungen, Intensivstation  Beatmung(UCI) , Gestorben 
https://pakillo.github.io/COVID19-Andalucia/evolucion-coronavirus-andalucia.html
Es wird seit Dezember 2020 mit Calcidiol behandelt. Gut vergleichen lässt sich der November 2020 mit
dem August 2021 da hier die Fallzahl etwa gleich hoch war (ca.4000)
Gestorben sind im November 2020 noch 75 Personen, im August 2021 aber nur noch 20, und das bei gleicher Fallzahl.
Die Sterblichkeit der Erkrankten wurde durch die Behandlung um Faktor 75/20 = 3,75 verringert.
Das passt zu der ersten Überschrift aus Andalusien in der steht, dass die Zahl der Todesfälle um 75% reduziert wurden.
 

Die Sterblichkeit von Covid-19 Erkrankten (Fallsterblichkeit) wird durch die Impfungen eigentlich kleiner, da Geimpfte zwar noch erkranken, aber meist nicht so schwer.
Somit ist anzunehmen, das auch in Andalusien die Impfungen(80% geimpft) etwas dazu beigetragen haben, dass die Kurve dort gesunken ist.

Indien
Studie: Indien  Gandhi Medical College Secunderabad  20.05.2021
"Impact of daily high dose oral vitamin D therapy on the inflammatory markers in patients with COVID 19 disease"
https://www.nature.com/articles/s41598-021-90189-4

Publikation zur Studie in Englisch
https://www.thehindu.com/news/cities/Hyderabad/high-vitamin-d-levels-reduce-covid-infection-nims-study/article34684271.ece
Deutsche Übersetzung der Publikation
www.kiwiw.de/public/TheHindu_HoheVitamin-D-SpiegelReduzierenCOVID-Infektion.pdf

Auszug aus der Publikation:
….Dr. Maheshwar beobachtete auch, dass weniger als 5% der Menschen an COVID-19 erkrankten, wenn der Vitamin-D-Spiegel mehr als 55 ng/ml betrug. Die Sterblichkeit von COVID-Patienten ist fast null, wenn der Vitamin-D-Spiegel 60 ng/ml beträgt, und ist sehr hoch, wenn der Spiegel weniger als 30 ng/ml beträgt.“

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Türkei
Medizinische Fakultät Cerrahpasa    12. November 2021
"Rapid and Effective Vitamin D Supplementation May Present Better Clinical Outcomes in COVID-19 (SARS-CoV-2)

Patients by Altering Serum INOS1, IL1B, IFNg, Cathelicidin-LL37, and ICAM1 "

"Eine schnelle und effektive Vitamin-D-Supplementierung kann bei COVID-19-Patienten (SARS-CoV-2) bessere klinische Ergebnisse liefern,
 indem sie die Serum-INOS1, IL1B, IFNg, Cathelicidin-LL37 und ICAM1 . verändert"
"…Eine Vitamin-D-Behandlung verkürzte den Krankenhausaufenthalt in COVID-19-Fällen auch bei Vorliegen von Komorbiditäten. Die Behandlung mit Vitamin D senkte die Sterblichkeitsrate um das 2,14-Fache. Es wurde festgestellt, dass eine Vitamin-D-Supplementierung bei verschiedenen Zielparametern wirksam ist; Daher ist es ein wichtiger Parameter für den Verlauf von COVID-19, und Serum-Vitamin-D-Spiegel und Korrelationsanalysen zwischen diesen Parametern bestätigen diese Schlussfolgerung. "



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Paradoxon:  Fallsterblichkeit ist in Deutschland von November 2020 bis November 2021 gestiegen
In den Kurven aus Andalusien kann man sehen dass die Fallsterblichkeit in einem Zeitraum von 9 Monaten um Faktor 3,75 kleiner geworden ist,
hochgerechnet auf 12 Monate hätte sich damit die Fallsterblichkeit um Faktor 5 verringert. In allen andern westeuropäischen Ländern ist die Fallsterblichkeit ebenfalls merkbar gesunken.

In Deutschland wurden 67%  der Bevölkerung geimpft, so dass die Fallsterblichkeit hier auch hätte sinken müssen.
Tatsächlich ist sie aber von November 2020 zum November 2021 gestiegen, wie man an diese an der Kurve der Fallsterblichkeit ablesen kann. 
Am 25 November 2020 sind  1,53% der Erkrankten gestorben, am 25 November 2021 aber 1,77% (Faktor 1,15 gestiegen). Hier ist also trotz der Impfungen die Sterblichkeit der Erkrankten höher geworden. Das sieht auf den ersten Blick eher wie ein medizinischer Rückschritt als ein Fortschritt in der Behandlung von Patienten aus, hat aber wahrscheinlich andere Gründe.


Dazu kann man folgende Überlegung anstellen:
Die Fallsterblichkeit wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Sie ist abhängig  von der Zahl der Impfungen, von der Behandlung im Krankenhaus, vom Altersschnitt der Bevölkerung, von Vorerkrankungen usw. aber auch von Vitamin-D Spiegel der Bevölkerung.
In der Annahme, dass der Altersschnitt und Vorerkrankungen usw. sich nicht über das Jahr verändern, bleiben 3 Faktoren übrig.
Das sind Behandlung im Krankenhaus, Impfquote und der Vitamin-D Wert.

Ein fallender Vitamin-D Wert korreliert mit einer steigenden Fallsterblichkeit und kann somit der Grund für den Anstieg sein.

Es könnte sein, dass durch fehlende Urlaubsreisen 2021 der Vitamin-D Mangel der Bevölkerung größer ist, als 2020.
Dieser größere Mangel scheint einen so großen Effekt auf die Fallsterblichkeit zu haben, dass er stärker ist als die Wirkung der Impfungen.
Das ist nicht unwahrscheinlich, da sich der Vitamin-D Wert der beiden Patientengruppen, die in der Studie der Universitätsklinik Heidelberg beobachtet wurden,
nur 3ng/ml unterschied, aber der Unterschied in der Sterblichkeit Faktor 15 betrug.  

Wenn der unterschiedliche Vitamin-D Status nicht der Grund dafür ist, müsste es eine fehlerhafte oder unterlassene Behandlung in Klinken sein,
mit der die hohe Fallsterblichkeit gegründet werden kann, und das nehme ich nicht an.
Mir fehlen aber bisher Daten über den Vitamin-D Status der Bevölkerung von 2020 und 2021, daher dies offen.

Deutschland ist das einzige westeuropäische Land in dem die Fallsterblichkeit vom November 2020 bis November 2121  gestiegen ist.
In allen anderen Ländern ist die Fallsterblichkeit wie erwartet gesunken. In diesen hat es wahrscheinlich geholfen, dass ein Großteil der Regierungen
ihre Bevölkerung darauf hingewiesen hat, dass durch den Lockdown der Vitamin-D Spiegel sinkt. Die Regierungen von England, Schottland Wales und Irland haben deshalb  in den Wintermonaten Risikogruppen kostenlos mit Vitamin-D versorgt. Die Wirkung zeigt sich jetzt.

Hier gab es im Juli 2020 auch einen Antrag im Bundestag, die Bevölkerung zu informieren, dieser ist aus rein politischen Gründen abgelehnt worden, da er leider von einer Oppositionspartei kam. Diese Entscheidung ist meiner Meinung nach die Initiale Ursache dafür, dass hier so viele Tote gibt.
Wer Näheres dazu wissen möchte sollte sich den oben verlinkten  Blog von Norbert Häring Die tieferen Gründe hinter dem Vitamin-D-Desaster der Tagesschau“ ansehen

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Überdosierung von Vitamin-D

Dass die im offenen Brief genannte Dosis von 10.000 I.E täglich für begrenzte Zeit notwendig ist, um den Vitamin-D Spiegel schnell zu erhöhen, kann man dieser Veröffentlichung entnehmen,
die oben auch schon erwähnt wurde.
Vitamin-D Mangel ein unterschätztes Problem
http://cme.medlearning.de/merck-serono/pdf/Vitamin_D_Mangel_230113.pdf
Auf Seite 15 dieser Publikation, ist zu sehen, wie sich der Spiegel im Blut bei verschieden täglichen Dosen erhöht.
Viele haben einen Vitamin-D Spiegel von etwa 10ng/ml, und müssten diesen um 20ng/ml erhöhen, um in den Bereich von >30ng/ml zu kommen, in dem schwere Verläufe  nur sehr selten beobachtet werden.
Dazu bedarf es einer Gesamtsumme von etwa 200.000 I.E.
Mit  1000 I.E täglich würde dieser Wert nie erreicht werden, da auch nach 160 Tagen kaum eine Veränderung zu sehen ist.
Mit 5000. I.E dauert es immer noch 40 Tage bis dieser Anstieg erreicht ist, daher werden 10.000 I.E täglich empfohlen, um in 20 Tagen den (fast) sicheren Bereich zu erreichen.
Selbst wenn man dauerhaft 10.000 I.E. täglich nimmt, stellt sich nach etwa 140 Tagen ein konstanter Wert von etwa 90ng/ml ein.
Als Grenzwert nach oben sind 125ng/ml definiert, und negative Folgen wurden erst in Bereich über 400ng/ml beobachtet.

Vitamin D ist nicht so giftig wie früher angenommen: Eine historische und eine aktuelle Perspektive
Mayo Clinic Rochester, Minnesota
Berichte zur Überdosierung kommen aus den 50 Jahren des letzten Jahrhunderts, als Patienten in den USA mit 200.000 bis 300.000 I.E Vitamin-D täglich versorgt wurden und diese dann
logischerweise eine  Hyperkalzämie bekamen.
"Vitamin D Is Not as Toxic as Was Once Thought: A Historical and an Up-to-Date Perspective"
https://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(15)00244-X/fulltext

Behandlungsanleitung für CFS Erkrankte in der hohe Dosen Vitamin-D empfohlen werden.
Lesen sie sich das Kapitel zum Risiko einer Überdosierung durch.
Falls  Sie von Long-Covid betroffen sind, kann ihnen diese Behandlungsanleitung helfen.
Dr.Kersten Bamberg
„COVID-19 Das können Sie tun!“
http://dr-kersten.com/wp-content/uploads/2021/07/NEU-Covid-Artikel.-Juli-2021.pdf

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Long-COVID (CFS)
Aus der Schweiz gibt es eine Studie nach höchstem Medizinischem Standard (Doppelblindstudie) die eine 4mal schnelle Besserung von Fatigue (Chronische Müdigkeit),
der meistgenannten Folge der COVID-19 Erkrankung  festgestellt hat. Der Score der Vitamin-D Gruppe stieg um Faktor 4 schneller. Ein Erholung die sonst einen Monat
dauert verkürzt sich also auf etwas ein Woche
Universitäts Hospital  Zürich 30.12.2016
"Effect of vitamin D3 on self-perceived fatigue"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5207540/

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Eine Supplementation bis 4000 I.E. (100ug) gilt nach Angaben der EFSA (Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit) als sicher. Dafür braucht  kein Arzt konsultiert werden.
Link: https://www.efsa.europa.eu/de/press/news/120727-0
Wenn man günstige Präparate kauft, kostet die Einnahme von 2000 I.E. Vitamin-D  täglich etwa 4€ pro Jahr.

Christian Wiechering
Linzer Weg 1
24147 Kiel
ch.wiechering@t-online.de

Stand: 5.12.2021