27.05.2022                       Wirkung von Vitamin-D auf Long-Covid und andere Autoimmunerkrankungen

Leider gibt es nur wenige hilfreiche Publikationen zu Long-Covid, meist werden nur die Symptome aufgezählt und auf Reha-Klinken und Selbsthilfegruppen verwiesen, da es bisher kein Medikament von Pharmafirmen gibt, das  eine schnelle Besserung verspricht. Somit enden diese Publikationen leider oft mit dem Fazit, das der Erkrankte lernen muss mit Long-Covid zu leben (Stichwort Pacing).

Wenn man sich die Symptome von Long-Covid ansieht, stellt man schnell fest, dass viele dieser Symptome auch ohne eine COVID-19 Erkrankung nur durch einen Vitamin-D Mangel verursacht werden können.

Daher möchte ich auf den Zusammenhang von Long-Covid mit einem niedrigen Vitamin-D Spiegel hinweisen.

Durch jede Erkrankung steigt der Vitamin-D Bedarf des Körpers an, weil dieses verbraucht wird um T-Zellen gegen Viren zu aktivieren. Dadurch sinkt der Vitamin-D Spiegel im Blut während der Erkrankung stark ab.

Je nachdem wie viel Vitamin-D vor der Erkrankung zur Verfügung stand, und wie viel zur Bekämpfung der Viren benötigt wird, kann man nach dem Ende der akuten Erkrankung einen entsprechenden Mangel haben, oder überlebt die Erkrankung nicht wenn der Vorrat zu früh zur Neige geht.

Diese Studie liefert die Erklärung dazu:
„Universität Kopenhagen 2010 :  Vitamin für T-Zellen
...T-Zellen brauchen unbedingt ausreichende Mengen an Vitamin D im Blut, um in Aktion treten und entsprechend funktionieren zu können..
Sind keine ausreichenden Mengen dieses Vitamins im Blut verfügbar - so die Forscher - blieben die Zellen in einem schlafähnlichen Zustand und seien daher unfähig zur "Aktivierung" und somit zur gezielten Bekämpfung fremder Krankheitskeime.

Ist eine T-Zelle mit einem Krankheitserreger konfrontiert, fährt sie eine Art Signaleinrichtung oder "Antenne" - einen Vitamin-D-Rezeptor - aus, mit dem sie nach dem Vitamin sucht. Die T-Zelle benötigt das Vitamin D also dringend. Fehlt es, wird die Aktivierung der Zelle eingestellt. Kann die T-Zelle nicht auf ausreichend Vitamin D im Blut zugreifen, findet nicht mal ansatzweise eine Mobilisierung statt.“
https://cordis.europa.eu/article/id/31850-more-sun-means-a-better-immune-system/de
Studie:   "Vitamin D controls T cell antigen receptor signaling and activation of human T cells"
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20208539/

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Verlauf der COVID-19 Infektion abhängig von Vitamin-D Vorrat und Verbrauch
Durch den, von der Universität Kopenhagen gefunden Mechanismus, lassen sich die sonst häufig als rätselhaft bezeichneten verschiedenen Verläufe der COVID-19 Infektionen leicht erklären

Ist der Vitamin-D Vorrat groß genug, übersteht man die Erkrankung meist gut.

Ist der Vitamin-D Vorrat zu klein, funktioniert die Virenbekämpfung nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Vorrat aufgebraucht ist.  Sind dann noch zu viele Viren vorhanden, können sich diese dann ungehindert verbreiten, was innerhalb weniger Stunden zu einem lebensbedrohlichen Verlauf der Erkrankung führt.
Auch bei denen, die einen Vitamin-D Mangel haben funktioniert die Virenbekämpfung meist mehr als 5 Tage lang, so lange sieht alles gut aus, aber wenn der Vorrat aufgebraucht ist kippt der Verlauf.
 Typischer Verlauf einer COVID-19 Infektion: Focus Online  „Ab Tag 5 kann sich Zustand verschlechtern - was über schweren Corona-Verlauf entscheidet
…Den kritischen Punkt erreicht die Krankheit meist zwischen dem fünften und fünfzehnten Tag“, erklärt Barczok, „oft um den zehnten Tag.“ Das Robert Koch-Institut berichtet ebenfalls, dass die Zeitspanne vom Erkrankungsbeginn bis zur Behandlung auf der Intensivstation im Mittel (Median) zehn Tage beträgt. Dabei berufen sich die Wissenschaftler auf Erhebungen aus China.
An diesem Punkt entscheide sich, welche der 20 Prozent nicht-milder Fälle einen kritischen Verlauf nehmen. „Bei rund 5 Prozent spitzt sich die Situation noch weiter zu, sie erleiden eine schwere Pneumonie und haben nicht mehr ausreichend Sauerstoff im Blut.“
https://www.focus.de/gesundheit/news/drei-entscheidende-faktoren-ab-tag-5-kann-sich-zustand-verschlechtern-was-ueber-schweren-corona-verlauf-entscheidet_id_11864635.html

Reicht der Vorrat gerade aus um die akute Erkrankung zu überstehen, aber nicht zum Beseitigen der restlichen Viren, verbleibt eine mehr oder weniger Schwere Form von Long-Covid, da die in den Organen zurückbleibenden Viren noch monatelang Schäden anrichten können.
Siehe: "Long Covid: Bleiben Geruch und Geschmack weg, ist das Virus noch aktiv"
https://www.mdr.de/wissen/long-covid-geruch-geschmack-corona-virus-aktiv-100.html

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Vitamin-D Mangel nach Infektion
Nahezu jeder, der schwer an COVID-19 erkrankt ist, kann somit davon ausgehen, dass er nach dem Ende der akuten Erkrankung  einen schweren Vitamin-D  Mangel hat, das kommt aber auch bei einem leichteren Verlauf und auch bei anderen Erkrankungen(Grippe) vor.

Solange dieser nicht ausgeglichen wird, kann man sich nicht schnell erholen, denn dieser Mangel verursacht auch ohne eine vorherige COVID-19 Erkrankung Symptome wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Haarausfall, Zahnfleischbluten usw.
NetDoctor: „Vitamin-D-Mangel“
https://www.netdoktor.de/laborwerte/vitamin-d/mangel/

Dass ein Mangel nach einer COVID-19 Erkrankung häufig vorkommt kann man z.B. in einer Publikation der DGE lesen
https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/vitamin-d-und-covid-19/
Bitte in dieser  Publikation nach "signifikant niedriger" suchen, dies steht bei den Ergebnissen vieler Studien.
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Kurzfassung: Wie kommt es zu Long-Covid und wie wird man es wieder los.
Zusammenfassung aus Literaturrecherche:
Viren wandern von Nase/Rachen über Vagusnerv (Geruchsinn geht verloren)  zum Gehirn und möglicherweise auf diesen Weg auch zum Darm (Bei einigen beginnt  COVID-19 Infektion mit Magen/Darm Problemen) und zum Herz (Herzmuskelentzündung)
Zweiter Weg für Viren in den Darm ist bei schwer Erkrankten der Weg durch den Magen, da diese (wegen Behandlung mit Dexamethason) zum Schutz des
Magens mit Protonenpumpenhemmern (xxx-prazol) behandelt werden. Dadurch wird Magensäuregehalt reduziert, so dass mehr Viren den Magendurchgang überleben.
Ob man dann Long-Covid bekommt oder nicht, ist abhängig davon, ob sich die Viren im Darmgewebe festsetzen können.
Wenn diese sich dort festsetzen und vermehren können, treten bei jeder Reizung des Darms (Darmpermeabilität verändert sich) wiederholt Viren oder Virenpartikel in den Vagusnerv ein, die immer wieder für neue Entzündungen des Nervs sorgen.
Es ist also entscheidend, dass die Viren aus dem Darmgewebe wieder entfernt werden.
Darmgewebe ist dick, dadurch ist eine hohe Antiköperdichte im Blut notwendig um Viren zu bekämpfen (Medikament gibt es noch nicht).
Antikörperdichte ist abhängig von Vitamin-D Status und nach Behandlungserfahrungen von Ärzten wahrscheinlich auch von anderen Vitalstoffen.
 
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Viren wandern von Nase/Rachen über Vagusnerv ins Gehirn
Deutschlandfunk: Neuro-COVID Wie SARS-CoV-2 das Nervensystem schädigt
https://www.deutschlandfunk.de/neuro-covid-wie-sars-cov-2-das-nervensystem-schaedigt-100.html

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Viren im Darm
Hier ein Bild von Viren im Darmgewebe eines 11 jährigen Mädchens, 3 Monate nach der Infektion
https://www.guetsel.de/content/37065/covid-19-schuetzen-sie-ihre-kinder-vor-autoimmunerkrankungen-wie-diabetes-und-cfs-nach-der-infektion.html
Studie dazu
“Persistent SARS-CoV-2 Nucleocapsid Protein Presence in the Intestinal Epithelium of a Pediatric Patient 3 Months After Acute Infection
https://journals.lww.com/jpgnr/fulltext/2022/02000/persistent_sars_cov_2_nucleocapsid_protein.9.aspx

Zusammenhang Viren im  Darm mit Long-Covid
Long Covid hängt offenbar mit Virusresten zusammen
65 Prozent der Patienten mit festgestellten Virusresten im Darm haben Long-Covid-Symptome wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit gezeigt.
"Und dort, wo keine Virusreste gefunden wurden, gab es auch keine Long-Covid-Symptome“, so der Autor einer aktuellen Studie.
https://www.diepresse.com/6133155/long-covid-haengt-offenbar-mit-virusresten-zusammen
Studie dazu :
„Postakutes COVID-19 ist durch Persistenz des Darmvirusantigens bei entzündlichen Darmerkrankungen gekennzeichnet!
https://www.gastrojournal.org/article/S0016-5085(22)00450-4/fulltext#relatedArticles


Darmgewebe öffnet sich bei Reizung
Heal your gut and supercharge the gut-brain axis with supplements"
„Das Leaky-Gut-Syndrom (erhöhte Darmpermeabilität) tritt auf, wenn die Dünndarmwand durch Dysbiose, falsche Ernährung, Antibiotika, Stress und andere Faktoren geschädigt ist. Die engen Verbindungen zwischen den Epithelzellen öffnen sich zu weit und lassen große Partikel unverdauter Nahrung durchrutschen und in den Kreislauf gelangen. Das Ergebnis ist eine Entzündung, die den gesamten Körper betrifft, einschließlich des Gehirns.“
https://www.chiroeco.com/heal-your-gut

Hohe Antikörperdichte notwendig um Viren aus dem Darm zu entfernen
Verstecken sich Viren in Organen, wird eine hohe Antikörperdichte benötigt, um alle zu beseitigen. Antikörper heißen auch Immunglobuline und werden mit IgGx bezeichnet, also z.B. IgG3, IgG4…
Heise.de: „Long Covid: Antikörper-Signatur zeigt Risiko für Erkrankte“
„...Für David Strain passt ein zu niedriger IgG3-Wert auch deshalb gut als Long-Covid Risikofaktor ins Bild, weil es erklären könnte, wie Viren unter dem Immunradar durchschlüpfen und sich dauerhaft im Körper einrichten. "Viele Forscher denken, dass sich die Viren – wie auch bei ME/CFS – im Darm verstecken. Dort braucht es aber besonders hohe IgG3-Mengen, weil die Antikörper nur schlecht durch die Darmwand kommen.“
https://www.heise.de/hintergrund/Long-Covid-Antikoerper-Signatur-zeigt-Risiko-fuer-Erkrankte-6358572.html

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Antikörperdichte abhängig vom Vitamin-D Status
Vitamin D korrelierte mit IgM und IgG3
, während RBP mit IgA und IgG4
"Retinol binding protein and vitamin D associations with serum antibody isotypes, serum influenza virus-specific neutralizing activities and airway cytokine profiles"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4711169/

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Zurückbleibende Viren in den Organen nach einer COVID-19 Erkrankung
Diabetes

Nach einer Covid-19 Erkrankung können Viren in den Organen und Nerven zurückbleiben, die die auch nach mehreren Monaten noch Schäden anrichten.
Bleiben z.B. Viren in der Bauchspeichdrüse zurück, wird diese mit der Zeit zerstört. Das ist daran zu erkennen, das 3 Monate nach einer Covid-19 Welle
eine Welle von Diabetes Typ 1 Neuerkrankungen auftritt.
Ärzteblatt: „COVID-19: Inzidenz des Typ-1-Diabetes steigt 3 Monate nach einer Erkrankungswelle an“
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/131155/COVID-19-Inzidenz-des-Typ-1-Diabetes-steigt-3-Monate-nach-einer-Erkrankungswelle-an

Herz
Ruhr Universitär Bochum: „Wie das Coronavirus das Herz angreift“
https://news.rub.de/wissenschaft/2021-04-29-herzmedizin-wie-das-coronavirus-das-herz-angreift

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Studien zu CFS und Vitamin-D Supplementation
King Saud University, Riyadh (Saudi Arbien)
„Auswirkungen einer 2-wöchigen 5000-IE- versus 1000-IE-Vitamin-D3-Supplementierung auf die Erholung der Symptome bei Patienten mit leichtem bis mittelschwerem Covid-19: Eine randomisierte klinische Studie“
Schlussfolgerung: Eine tägliche orale Vitamin-D3-Ergänzung mit 5000 IE täglich für 2 Wochen verkürzt die Zeit bis zur Genesung bei Husten und Geschmacksverlust bei Patienten mit suboptimalem Vitamin-D-Status und leichten bis mittelschweren COVID-19-Symptomen. Der Einsatz von 5000 IE Vitamin D3 als adjuvante Therapie bei COVID-19-Patienten mit suboptimalem Vitamin-D-Status, auch kurzzeitig, wird empfohlen.
https://www.mdpi.com/2072-6643/13/7/2170/htm


Doppelblindstudie aus Zürich, in der eine Vitamin-D Supplementation die Erholung von Faltige, der am häufigsten genannten Folge von Long-Covid, um Faktor 4 beschleunigt hat.
Das wäre dann z.B. 1 Woche statt einem Monat
Universitäts Hospital   Zürich 30.12.2016
"Effect of vitamin D3 on self-perceived fatigue"
Publikation
http://www.usz.ch/news/Mitteilungen/Seiten/Vitamin-D-hilft-gegen-Muedigkeit.aspx
Studie
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5207540/

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Behandlungsanleitungen
Hier werden natürlich auch andere Mikronährstoffe genannt, die wichtig für das Immunsystem sind. Es darf aber kein Vitamin-D Mangel auftreten
da dieses nicht durch andere Stoffe ersetzbar ist.

Von der Berliner Charité Klinik gibt es Behandlungsanleitung für Long-Covid, die Angaben zur Vitamin-D Supplementation enthält, wobei die empfohlene Dosis mit 1000-2000 I.E täglich leider wenig hilfreich ist, wie sie weiter unten sehen werden.
https://cfc.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/kompetenzzentren/cfc/Landing_Page/Therapieempfehlungen_PVF_4_21.pdf

Viel besser ist die Anleitung von einem Bamberger Arzt (Dr. Kersten) der seit vielen Jahren CFS (Chronisches Fatigue Syndrom) Patienten behandelt. Dieser hat eine Anleitung mit konkreten Dosierungen von Mikronährstoffen veröffentlicht, die helfen soll, eine Covid-19 Erkrankung möglichst gut zu überstehen. Diese kann man aber auch für Long-Covid verwenden.
https://dr-kersten.com/corona-virus-praevention-und-therapie-durch-vitamin-d
Hier der wichtigste Link
„COVID-19 Das können Sie tun!
„In der Quintessenz ist Vitamin-D das effektivste Mittel in der Prävention und auch der Therapie  der  Corona-Infektion,  wenn  es  in  der  richtigen  Dosierung eingenommen wird.“
http://dr-kersten.com/wp-content/uploads/2021/07/NEU-Covid-Artikel.-Juli-2021.pdf

Noch wesentlich ganzheitlicher aber nicht so detailiert ist diese Veröffentlichung der amerikanischen RedRiver Health Klinikgruppe
in der es auch um eine entzündungshemmende Ernährung (Darmgesundheit) geht.
Deutsche Übersetzung: „Das Long Covid Protokoll“
https://www.kiwiw.de/public/DasLongHaulersProtokollDrJoshRedd.html
Original:  "The ‘Long Haulers’ Protocol"
https://drjoshredd.com/the-long-haulers-protocol/

Dann noch eine kleine Studie aus Indien, in der bei 19 Patienten lediglich die erfassten Mängel an Mikronährstoffen ausgeglichen wurden.
Davon waren nach 103 Tagen 10 komplett gesund und bei den restlichen 9 hatten sich Verbesserungen eingestellt.
Studie: “Risk factors for prolonged fatigue after recovery from COVID-19”
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jmv.26774
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Publikationen Ausland

Kann Vitamin D3 Autoimmunerkrankungen heilen?

Dr. Gundry, Direktor  International Heart & Lung Institute  Palm Springs, Kalifornien
Auch dieser Arzt ist der Meinung das Autoimmunerkrankungen vom Darm ausgelöst werden und versucht bei seinen Patienten Vitamin-D Werte von 70-100ng/ml zu erreichen.
Ich bin davon überzeugt, dass alle Autoimmunerkrankungen im Darm beginnen und enden. Unsere Darmwand hat die gleiche Fläche wie ein Tennisplatz,
 und die Auskleidung unseres Darms ist nur eine Zelle dick. Diese Zellen sind alle Arm in Arm gesperrt (wie das Kinderspiel Red Rover). Sobald diese Darmwand von Lektinen in unserer Nahrung, NSAIDs wie Ibuprofen oder Naprosyn oder mehr als ein paar Gläsern Wein durchdrungen ist, ist es die Aufgabe der Darmstammzellen, schnell zu wachsen und die Lücken zu schließen. Aber diese Stammzellen brauchen Vitamin D, um zu wachsen.

Deutsche Übersetzung
http://www.kiwiw.de/public/KannVitaminD3AutoimmunerkrankungenHeilen.pdf
Can Vitamin D3 Heal Autoimmune Diseases?
https://goop.com/wellness/health/can-vitamin-d3-heal-autoimmune-diseases/

Richmondfunctionalmedicin: "Diese Hauptfaktoren erhöhen Ihr Risiko für lange COVID"(übersetzt)
www.kiwiw.de\public\DieseHauptfaktorenErhoehenIhrRisikoFuerLongCovid.pdf
Link zur original Publikation:
https://richmondfunctionalmedicine.com/risk-factors-long-covid/

"Forscher aus Virginia lernen mehr überCOVID_Behandlung"(Übersetzt)
www.kiwiw.de\public\ForscherAusVirginiaLernenMehrUeberCovidBehandlung.pdf

Hier die Publikation eines Schweizer Arztes im US National Library of Medicine.
In dem Fallbeispiel am Ende des Textes wird die  verwendete Vitamin-D Dosierung erwähnt.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8259097/

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Vitamin-D Supplementation Dosis
Im Normalfall gilt ein Vitamin-D Wert im Blut (25 OH) von > 30ng/ml als gut, um die Gesundheit zu erhalten. Bei Long-Covid sollte ein höherer Wert von > 50ng/ml erreicht werden, der auch erforderlich ist um andere Autoimmunerkrankungen zu bekämpfen.
Hier gilt also, dass viel auch viel hilft.

Um einen Vitamin-D Mangel schnell ausgleichen zu können und auf einen guten Wert von 50ng/ml zu kommen reicht eine Dosis von 1000 .I.E täglich nicht aus. Um z.B. bei 75 kg Gewicht von 10ng/ml auf 50ng/ml zu kommen, benötigt man in Summe etwa  400.000 I.E Vitamin-D.
Siehe Vitamin-D Rechner:  https://vitamind-info.de/vitamin-d-rechner/
Das würde bei 1000 I.E. täglich 400  Tage dauern.


Daher gibt es etliche Empfehlungen zur kurzzeitigen Einnahme von 10.000 bis 40.000 I.E Vitamin-D täglich, um eine schnelle Anhebung des Vitamin-D Spiegels im Blut zu erreichen.
Stellvertretend hier die Empfehlung von Schweizer Ärzten. Die dort genannte Dosierung (20.000 I.E. täglich für 10 Tage)  ist eigentlich dafür gedacht, den Vitamin-D Spiegel im Blut schnell um etwa 20ng/ml anzuheben, um im Falle einer Covid-19 Erkrankung möglichst nicht schwer zu erkranken. Diese ist aber auch hilfreich bei Long-Covid.
https://ssaamp.ch/wp-content/uploads/2021/02/Vitamin-D.Aufruf.pdf

Wie sich der Vitamin-D Wert abhängig von der täglichen Dosis verändert, kann man gut in Grafik auf Seite 15 dieses Dokumentes sehen. Darin ist z.B. zu sehen, dass bei einer täglichen Dosis von 10.000 I.E.  nach etwa 20-30  Tagen der gewünschte Wert(25 OH) von 50ng/ml im Blut erreicht wird, und  nach rund 140 Tagen ein konstanter Vitamin-D Wert im Blut von 85ng/ml erreicht wird, der weit weg vom oberen Grenzwert von 125ng/ml liegt.
"Vitamin-D Mangel ein unterschätztes Problem?"
http://www.kiwiw.de/public/VitaminDMangelEinUnterschaetztesProblem.pdf


Wie viel I.E. Vitamin-D muss man täglich nehmen, damit sich ein gewünschter (25 OH) Wert im Blut einstellt?
Bei konstanter täglicher Dosis stellt sich nach etwa 80 Tagen ein konstanter 25 OH Wert ein, da sich dann der Verbrauch an die supplementierte Menge angepasst hat.
Zur Berechnung der täglichen Dosis kann man einen Vitamin-D Rechner verwenden, oder für 90Kg Körpergewicht diese Faustformel verwenden:
Blutwert in ng/ml der sich nach 80 Tagen einstellen soll  *100 = Tägliche Vitamin-D Einnahme in I.E.  
z.B. Gewünscht Blutwert 40ng/ml    =>      40  * 100 = 4000 I.E täglich
Wer leichter oder schwerer ist kann entsprechend weniger oder mehr dosieren

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Vitamin-D und Autoimmunerkrankungen
Es ist inzwischen bewiesen, dass eine tägliche Einnahme von 2000 I.E. Vitamin-D bis zu 39% der Autoimmunerkrankungen verhindern kann, zu denen auch Long Covid gehört. Es gibt aber noch keine Studien, in denen untersucht wurde, ob eine Vitamin-D Supplementation hilft, um Long Covid schneller zu überstehen.

Bezüglich der häufiger auftretenden Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose gibt es aber genug Forschungsergebnisse zur Vitamin-D Supplementation
„Hochdosiertes Vitamin D bei Multiple Sklerose bringt positive Wirkung“
https://www.medmix.at/multiple-sklerose-und-vitamin-d/

Auch zum Ebstein-Baar Virus, der häufig in Verbindung mit Long-Covid genannt wird gibt es diese Studie
„Erforschung der Wirkung einer Vitamin D 3 -Ergänzung auf die Anti-EBV-Antikörperantwort bei schubförmig remittierender Multipler Sklerose“
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6108041/

Dies ist leider bei seltener auftretenden Autoimmunerkrankungen und bei Long-Covid noch nicht der Fall. Da aber eine Vitamin-D Supplementation  sicher und ohne unerwünschte Nebenwirkungen ist, lohnt es sich, selber  zu prüfen, ob diese einen positiven Effekt hat.

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Überdosierung
Vor  einer möglichen Überdosierung von Vitamin-D wird immer mal wieder in der Presse gewarnt, und leider haben auch viele Ärzte nicht nachgelesen, was es damit auf sich hat.
Daher hier eine Veröffentlichung der angesehenen Mayo Klinik in Rochester(Minnesota,USA) von 2015, die die historischen Hintergründe dazu beleuchtet hat.
„Vitamin D ist nicht so giftig wie früher angenommen: Eine historische und eine aktuelle Perspektive
Es gibt eindeutige Beweise dafür, dass eine Vitamin-D-Toxizität eine der seltensten Erkrankungen ist und typischerweise auf die absichtliche oder versehentliche Einnahme extrem hoher Vitamin-D-Dosen (üblicherweise im Bereich von >50.000-100.000 IE/Tag über Monate bis Jahre) zurückzuführen ist
"Vitamin D Is Not as Toxic as Was Once Thought: A Historical and an Up-to-Date Perspective"
https://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(15)00244-X/fulltext

Vitamin-D  ist nicht giftig oder schädlich, aber durch dauerhafte große Dosen kann der Kalziumspiegel im Blut zu hoch werden, so das deshalb Nierenschäden auftreten können. Dies lässt sich durch eine  Kontrolle des Kalziumwertes vermeiden (siehe Dr. Kersten).
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Magnesium
Zur Umwandlung von Vitamin-D in die aktive Form Calcitriol wird Magnesium benötigt. Liegt ein Magnesiummangel vor, bremst dies die Umwandlung aus.
Daher sollten ca. 400mg /Tag ergänzt werden.
 
Vitamin-K2

Wegen des Kalziumwertes ist es besser, zusätzlich zu Vitamin-D auch Vitamin-K2 (nicht Kalzium)  zu nehmen, dafür gibt es mehrere Gründe:
1. Durch eine Vitamin-D Einnahme steigt die Kalziumaufnahme aus der Nahrung an. Vitamin K2 sorgt dafür, dass das  Kalzium in die Zellen eingelagert wird, die es
    benötigen, wie z.B. die Knochen. Dadurch wird ein Anstieg des  Kalziumwertes im Blut vermindert oder verhindert.
2. Es hemmt, wie Vitamin-D auch, das Spike Protein des Coronavirus, wodurch das Virus schlechter an Körperzellen andocken kann.
3. Vitamin-K2 ist notwendig um die Elastizität von Körpergewebe  wiederherzustellen, was besonderen wichtig bei Lungenschäden ist.
    Siehe:  https://www.praxisdrpieper.de/vitamin-k2-schuetzt-gegen-die-lungenschaeden-bei-covid-19

Da Vitamin-K2 aber ein Antagonist zu älteren Blutverdünnern ist, kann man diese Kombination nicht jedem empfehlen. Deshalb wird K2 in den allgemeinen Empfehlungen nicht erwähnt, um diese nicht zu kompliziert zu machen
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Hier wird weitgehend nur auf Vitamin-D eingegangen, da es sehr wahrscheinlich der wichtigste Faktor für eine Genesung ist, in der Veröffentlichung von Dr.Kersten
und der RedRiver Health Klinikgruppe kann man aber auch sehen, dass noch weitere Mikronährstoffe dazu hilfreich/notwendig  sind.

 Ich hoffe diese Informationen sind hilfreich.
 Christian Wiechering

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Zu meiner Person
Christian Wiechering
Linzer Weg 1
24147 Kiel
E_Mail: christian.wiechering@arcor.de

In bin Hardware Entwickler und arbeite nicht für eine Firma die vom Verkauf von Vitamin-D profitiert.
Seit dem bei mir vor 3 Jahren Sarkoidose diagnostiziert wurde, und ich diese nur durch die tägliche Einnahme von Vitamin  D3 + K2 (Anstatt der üblichen Behandlung mit Cortison) wieder losgeworden bin, habe ich regelmäßig Veröffentlichungen über Vitamin D3 studiert.
Dadurch hatte ich schon kurz nach Ausbruch der Covid Epidemie begonnen nach Pressartikeln und Studien zu suchen, in denen der Einfluss  von Vitamin-D auf Verlauf einer Covid Erkrankung untersucht wurde.  Anhand der Personengruppen die schwerer von Covid betroffen sind als üblich, lies sich schon früh erahnen, das Vitamin-D eine Rolle bei Covid spielt, da die stärker betroffenen Gruppen, wie  Alte, Farbige, Übergewichtige Personen aus unterschiedlichen Gründen häufiger ein Vitamin–D  Defizit haben.
Seit dem versuche ich durch Presseartikel, Kommentare, Anschreiben von Politikern und Kontakte zu Ärzten Informationen über Studien zu verbreiten, um mit dafür zu sorgen, damit möglichst schnell eine offizielle Empfehlung  zur  Vitamin-D  Supplementation herausgegeben wird. Wenn dieser Empfehlung viele folgen würden,  würde das meiner Meinung  dafür sorgen, das durch weniger Erkrankte , und weniger schwere Verläufe dann auch weniger Beschränkungen nötig sind, um  diese  Pandemie zu überstehen.
Ein paar mehr Informationen zu  Studien, die ich bei Bedarf aktualisiere, sind hier zu finden www.kiwiw.de